Infant Circumcision Trainer, White


 
[Public Health]
Autor: hockeystick   2013-04-09   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Medizinische Versorgung ohne Gesundheitskarte

Vier Jahre Stationäre Aufnahme. Eines der ersten Postings betraf die Gesundheitsversorgung von Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Der IPPNW (Verein Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs) forderte damals die gesetzlichen Voraussetzungen für ein System anonymer Behandlungsangebote für Flüchtlinge ohne Papiere zu schaffen und Rechtssicherheit bei der Unterstützung, Betreuung und Behandlung von Menschen ohne Papiere herzustellen. Im Herbst 2006 hatte der IPPNW die im Rahmen der Kampagne gesammelten Unterschriften die damalige Bundestags-Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt übergeben.

Zumindest bei der Notfallversorgung im Krankenhaus gab es Fortschritte. Seit Herbst 2009 können Menschen ohne Aufenthaltsstatus sich in Notfällen in Krankenhäusern behandeln lassen, ohne eine Abschiebung fürchten zu müssen. Aus humanitärer und rechtlicher Perspektive ist ein verbesserter Zugang zu medizinischer Versorgung für irreguläre Migranten dringend nötig. In verschiedenen internationalen Konventionen ist das Recht auf Gesundheit verankert. Eine pdf-DateiStudie der Organoisation Médecins du Monde – Ärzte der Welt kam jedoch zu dem Ergebnis, dass die Situation in Deutschland dabei im EU-Vergleich "mit am schwierigsten" sei.

Die Berliner Ärztekammer will diese Schattenwelt aufhellen und hat eine Fragebogenaktion pdf-Dateigestartet. Um die Situation von Patienten ohne legalen Aufenthaltstatus und deren behandelnden Ärzten besser erfassen und in der Folge verbessern zu können, sollen Ärztinnen und Ärzte über ihre Erfahrungen bei der ambulanten Versorgung von Menschen ohne Papiere in Berlin anonym pdf-Dateiberichten.

In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der Berliner Ärztekamme "Berliner Ärzte" gibt es zu diesem Thema Beiträge von Adelheid Franz, Ärztliche Leiterin der Malteser Migranten Medizin in Berlin: pdf-DateiGesundheit in der Illegalität, und Benjamin-Immanuel Hoff, Berliner Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz: pdf-DateiDie Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung Illegalisierter im Blick.
 
[Public Health]
Autor: strappato   2010-01-04   Link   (2 KommentareIhr Kommentar  



 

Welt-Aids-Tag 2009



Malawi, das am meisten betroffene afrikanische Land. Die Säuglingssterblichkeit liegt bei 80 pro 1.000 Geburten, die Müttersterblichkeit bei 1.100 pro 100.000 Geburten, nur 54 % der Geburten können medizinisch betreut werden. Die hohe AIDS-Rate von 11,9 % stellt das Gesundheitssystem vor gravierende Probleme.


 
[Public Health]
Autor: strappato   2009-12-01   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Some taxes can be good for your health



Richard F. Daines, Arzt und der Leiter der Gesundheitsbehörde des Bundestaates New York, erklärt einfach und anschaulich, warum Milchtrinken und Steuern auf zuckerhaltige Erfrischungsgetränke die Gesundheit von Kindern fördern würden.

Die "Soda-Tax" wird derzeit zur Finanzierung der Gesundheitsreform in den USA diskutiert.
 
[Public Health]
Autor: strappato   2009-05-14   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Pandemieticker

.... "Patient null" ist enttarnt ... Schweinegerippe breiten sich aus ... Schweinheilige Journalisten sind nicht zu stoppen ...
 
[Public Health]
Autor: hockeystick   2009-04-29   Link   (5 KommentareIhr Kommentar  



 

Risiko Vorsorge

Journalist Markus Grill, der als Stern-Reporter eine Reihe von Skandalen in der Pharmaindustrie aufgedeckt hat, arbeitet seit Anfang des Jahres beim Spiegel. Seine erste Coverstory (nicht frei online) ist diese Woche erschienen: "Risiko Vorsorge".

Darin geht es um den Nutzen oder sogar Schhaden von Vorsorgeuntersuchungen, für die die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2008 über 1,2 Milliarden Euro ausgegeben haben. Kein Ausgabenblock im Gesundheitswesen, der schneller wächst.

Für die Mammographie bedeutet das, wenn 2000 Frauen zehn Jahre regelmässig am Brustkrebsscreening teilnehmen, stirbt am Ende eine Frau weniger an der Erkrankung. Aber gleichzeitig erhalten 10 der 2000 Frauen eine belastende Brustkrebsbehandlung, obwohl sie keinen Brustkrebs haben - also der Test "falsch positiv" ist. Mit einem "Fehlalarm" müssen 10% der 2000 Frauen während der 10 Jahre statistisch rechnen. Die Gesamtsterblichkeit verringert sich nach den Untersuchungen zweier dänischer Wissenschaftler nicht.

In Artikel wird der Medizinexperte Klaus Koch zitiert:
Als Faustregel für die Praxis kann gelten: Das Risiko, unnötig zu einem Krebspatienten zu werden, ist grösser als die Wahrscheinlichkeit, durch die Untersuchung vor dem Tod durch einen Tumor bewahrt zu werden. Gut belegt ist diese Aussage insbesopndere für die Früherkennung von Brust-, Prostata-, und Gebärmutterhalskrebs.
Sowohl Ärzte als auch Patienten überschätzen den Nutzen der Früherkennungsuntersuchungen. "In puncto Früherkennung gebe es eine kollektive Blindheit von intelligenten Menschen".

Markus Grill zeigt wie die Früherkennungs-Industrie und ihre prominenten Aushängeschilder von der Angstkampagne profitieren.

Noch einmal Klaus Koch:
Wer nicht raucht, tut mindestens hundertmal mehr für seine Gesundheit, als er mit allen Früherkennungsuntersuchungen zusammen erreichen kann.

Selbst für die besonders durch die Burda-Stiftung propagierte Darmspiegelung gibt es keine kontrollierten Studien, die den Nutzen zeigen. Belegt sei der Nutzen nur für die Ärzte, die pro Patient 193 Euro bekommen. Das Ergebnis ist, was nicht in dem Artikel steht, dass in Deutschland fast die Hälfte von allen Koloskopien in den westeuropäischen Ländern durchgeführt werden.

Der Artikel beschreibt die Folgen, des Präventionshypes: Immer mehr Gesunde, oft gut ausgebildete Menschen stürmen die Praxen, für die wirklich Kranken bleibt weniger Zeit. Ein Hautarzt bekäme 13 Euro im Monat für einen Patienten - nach meinen Informationen eher 22 Euro im Quartal - dagegen kann er für einen Check-Up 30 Euro bei der Kasse abrechnen.

Das letzte Wort hat Peter Sawicki, der Chef des IQWiG, das den Nutzen von Medikamenten und Therapien bewertet:
"Der Arzt soll einem bescheinigen, dass alles in Ordnung ist. Man versucht dem Tod ein Schnippchen zu schlagen." Gesunden Menschen Lebensmut und Hoffnung zu geben, sei aber nicht Aufgabe der Medizin. Dafür sei die Religion da.

 
[Public Health]
Autor: strappato   2009-04-20   Link   (16 KommentareIhr Kommentar  



 

Softdrinks für Herzschutz



Coca-Cola steht wie kaum eine andere Marke als Synonym für Fastfood und ungesunde Lebensweise. Der Coca-Cola Company wird eine Mitverantwortung für die zunehmende Zahl gesundheitlicher Schäden in den wohlhabenden Ländern zu Lasten gelegt. Eine Studie zeigte beispielsweise den Zusammenhang von Übergewicht und Diabetes mit dem Verzehr von Softdrinks bei Frauen.

Was das Unternehmen nicht daran hindert, in den USA bei der Heart-Truth-Kampagne, mit der auf die Gefahren von Herzerkrankunken bei Frauen aufmerksam gemacht wird, sein Image zu verbessern. Mit von der Partie: Heidi Klum, Fastfood-Werbeikone und BigMac-Fan.

Der Spot läuft zur Oscar-Verleihung morgen und soll mit dem alten Claim "Just for the taste of it" an die Einführung der "gesunden" Cola 1982 erinnern.
 
[Public Health]
Autor: strappato   2009-02-21   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Grippeviren zunehmend resistent gegen Tamiflu® (Update)

Ausgerechnet die am Sitz des Tamiflu®-Herstellers Roche erscheinende Basler Zeitung meldet heute in ihrer Online-Ausgabe, dass das einst als Wundermittel gefeierte Grippemedikament kaum noch helfen soll. Sie bezieht sich dabei auf namentlich nicht genannte Wissenschaftler:
Virologen der Universität Genf warnen, dass Oseltamivir diesen Winter gegen bis zu 80 Prozent der Influenza-A-Viren nichts mehr ausrichten könnte. In der vorletzten Saison lag die Resistenz bei rund 18 Prozent, wie das nationale Influenza-Zentrum feststellte.

Völlig überraschend käme diese Entwicklung nicht. Sollte die genannte Zahl tatsächlich stimmen, dürfte eine der spektakulärsten und erfolgreichsten Pharma-Marketingkampagnen der vergangenen Jahre dem Ende entgegengehen. Damit könnte sich auch die Diskussion schneller als erwartet erledigt haben, ob nach dem bevorstehenden Ablauf des Haltbarkeitsdatums der öffentlich bevorrateten Tamiflu®-Bestände ein Austausch der Packungen (oder Fässer) sinnvoll ist.
--

Update 4.12.:

Begleitet war der Artikel noch von einem Interview mit einem Mitarbeiter des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit, der mit etwas anderen Zahlen hantiert. Er spricht von "zufälligen Mutationen'", die dazu geführt hätten, dass in der vergangenen Saison in Norwegen bereits 60% der untersuchten Viren resistent gewesen seien, und nennt für die Schweiz die Zahl "knapp 20 Prozent" für die "vergangene Saison". Möglicherweise sind das aber auch die im Artikel genannten "18 Prozent aus der vorletzten Saison".

Neben dem Interview noch ein Dementi des Herstellers:
Das Grippe-Medikament Tamiflu könnte gegen bis zu 80 Prozent der Viren nicht mehr wirken, warnen Forscher. Hersteller Roche weist diese Schätzung zurück. Richtig angewendet, wirke Tamiflu sehr gut gegen Grippe.

 
[Public Health]
Autor: hockeystick   2008-12-03   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Welt-Aids-Tag 2008




 
[Public Health]
Autor: strappato   2008-12-01   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 

Reminder ad

Zu hohe Geschwindigkeit ist die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle auf Österreichs Strassen. Darauf weist der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer aktuellen Aussendung hin.
netdoktor.at. Sehr guter Zeitpunkt für sowas wie ein "reminder ad".

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Interessant ist, dass in unserem Nachbarland das Delikt "überhöhte Geschwindigkeit" keine Auswirkungen im "Vormerksystem", vergleichbar mit unserem Flensburg-Punkten, hat.
 
[Public Health]
Autor: strappato   2008-10-15   Link   (4 KommentareIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












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