Kopfschmerzen

Atama ga itai. Auf Deutsch: Mein Kopf schmerzt.

David Reeves, Europachef der Computer- und Entertainmentsparte von Sony erklärt in der Wirtschaftwoche, was seine Bosse in Tokio zu der Vielzahl von unterschiedlichen staatlichen Regulierungen in Europa sagen.
 
[Quotes]
Autor: strappato   2006-05-31   Link   (6 KommentareIhr Kommentar  



 

Blogtour

Gestern abend habe ich noch eine kleine Tour durch die blogs gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass auch oder gerade viele bekannte und beliebte blogs von der Asperger-Nerd-Kultur dominiert sind. Alltägliche soziale Verhaltensweisen im Miteinander bieten immer wieder Stoff, um sich zu profilieren und eine vermeintliche Überlegenheit zu demonstrieren - weil sie ungenügend oder falsch interpretiert werden oder man sich gar nicht die Mühe macht. Social Web 2.0 ist das nicht gerade.
 
Autor: strappato   2006-05-30   Link   (2 KommentareIhr Kommentar  



 

Grand Tour


DonAlphonso will in der Tradition der Grand Tour ein Reiseblog füllen.

Ich würde mich über Beiträge zur Seuchen- und Krankheitsgeschichte freuen. Wie man an dem Foto erkennt (aus: "Seuchen-Atlas", Hrsg. Heinz Zeiss. Gotha 1944) war beispielsweise die Malaria in Italien über Jahrtausende endemisch.

Zum "Seuchen-Atlas" ist einiges zu sagen: Er entstand in den Jahren 1942-1945 in Zusammenarbeit der Militärärztlichen Akademie und der Hygiene-Instituts der Friedrich Wilhelm-Gesellschaft. Das Kartenwerk war eine wesentliche Grundlage für den Generalplan Ost in dessen Vorbereitung und Umsetzung die Protagonisten des Kartenwerks die bevölkerungspolitische Rolle des Arztes sahen. Die Mitarbeiter am Seuchenatlas lieferten Auswahlkriterien für die geplante Umsiedlung von Millionen Menschen im Rahmen des "Generalplan Ost". Das Programm verknüpfte "rassistische Minderwertigkeit" mit Infektionsrisiken, so dass besonders Fleckfieber der Verschleierung des Genozids diente, dessen hygienisches Programm der "Entlausung" in die Gaskammern führte. Der Atlas lieferte die Daten, um die Ausdehnung des Völkermords hygienisch zu begründen.

Das hatte nicht zuletzt der Präsident der Reichsgesundheitsamtes Hans Reiter als Programm deklariert, als er 1939 davon sprach dass "richtig begriffene Bevölkerungswissenschaft erbbiologische Hygiene sein müsse".

Noch anzumerken ist, dass gleich nach Kriegsende Ernst Rodewaldt (akademischer Lehrer von Hans Zeiss) das Werk und das Wissen den amerikanerischen Militär anbot - unter Verschweigen der Zielrichtung. So ging die Geomedizin nahtlos in die neue Zeit, mit einer Forschungstelle an Akademie der Wissenschaften in Heidelberg und finanzieller Unterstützung der US Navy.

(Karte aus meiner Bibliothek, Informationen aus: R. Münch, in: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Demographie, Berlin 2002, Nr. 2-11).
 
[Public Health]
Autor: strappato   2006-05-25   Link   (5 KommentareIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












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