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Innenansicht aus der US-Krankenversicherungsbranche Wie die Krankenversicherungskonzerne versucht haben, Michael Moores Dokumentation "SiCKO" zu verhindern. Bill Moyers interviewt Wendell Potter, dem ehemaligen Kommunikationschef des US-Krankenversicherers CIGNA. Interessant auch der erste Teil des Interviews. -- Update: Noch ein Interview. [SiCKO]
Links am Samstag Es passt nichts zusammen - Prof. Fritz Beske kritisiert die Konzeptlosigkeit der jüngsten Gesundheitsreformen. A More Perfect Union. Basic Science Meets Public Health. Betrug eher in Praxis als in Offizin - 5 Jahre Task Force Abrechnungsbetrug. Der Hausarzt als Lotse - die bessere Versorgung ist nirgendwo belegt. Check im Netz - Medizinportale, Foren, Newsgroups - der Besuch beim Cyber-Doc boomt. biopolitik - Interessenskonflikte bei der Revision des Diagnostischen und Statistischen Handbuchs Psychischer Störungen” (DSM-V). E-Gesundheitskarte: Datenverlust mit Folgen. Register der Versandapotheken mit deutscher behördlicher Erlaubnis beim DIMDI. I Am Removing the Name of My University From This Blog - Die Emory University hat einen ihrer Professoren aufgefordert die Universität nicht in seinem pharmakritischen Blog zu nennen. Übrigens ist es JAMA: Resolving Unreported Conflicts of Interest - Neue Regeln beim JAMA im Umgang mit Kritikern. Doctors offered cruise to prescribe Sigma - Mittelmeerkreuzfahrt für australische Ärzte, die ein Generikum(!) besonders eifrig verschreiben (im Kleingedruckten steht: Zuzahlung 5195 Ausi-Dollar). Sir [Links]
Bigottes von Halbgöttern Aus den Allerdings fordern wir dringend, dass Aufklärungskampagnen ihre Finanzierung offen legen müssen. So ist dies in der Wissenschaft seit längerem Usus, dass ein Interessenskonflikt offenzulegen ist. Dies halten wir für notwendig, weil es sich ganz sicher nicht immer um „win-win“ Situationen handelt. In anderen Bereichen z.B. im Journalismus ist es leider nicht so, dass direkte oder verdeckte Interessen der Pharmaindustrie offengelegt werden [...]. [...] Es ist sachlich richtig, dass die Pharmaindustrie sowohl in Fachmedien, wie auch in der Laienpresse PR betrieben hat. Dies wurde durch Zahlungen an Dritte (z.B. an das grüne Kreuz) in der Laienpresse oder durch Anzeigen in der Fachpresse finanziell unterstützt, ohne dass dies für den Konsumenten kenntlich war (siehe Antwort Frage 7.). Dies ist ein allgemeines Problem im Journalismus und betrifft nicht nur den Pharmasektor oder gar Impfungen. Unterschrieben ist der Text von der Virologin Prof. Dr. Barbara Gärtner und einem Fachkollegen. In einem fünfseitigen [HPV]
Medialer Grabenkrieg um HPV-Impfung In der Debatte um die HPV-Impfung zwischen den wissenschaftlich-medizinischen Kontrahenten entwickelt sich auch ein publizistischer Streit zwischen den beiden großen Tageszeitungen/den beiden großen Wissenschaftsredaktionen/den beiden Wissenschafts-Redakteuren der SZ und der FAZ. Beide haben sich eindeutig auf eine Seite geschlagen.
Was Plazeboalarm-Blogger Marcus Anhäuser bereits im vergangenen Dezember feststellte, gilt unverändert bis heute: Kritiker der Impfung kommen in der Süddeutschen Zeitung zu Wort, Befürworter in der FAZ.Nun könnte man meinen, wenigstens durch die Lektüre beider Zeitungen und Online-Angebote könne man sich ein ausgewogenes Bild über den Stand der Diskussion verschaffen. Man habe es mit zwei gleichberechtigten Positionen in einer alleine von Sachargumenten getriebenen wissenschaftlichen Debatte zu tun. Aber dazu fehlt dem Interessierten noch eine wichtige Information: Während sich die Süddeutsche Zeitung überwiegend auf Experten stützt, denen kein finanzielles Interesse an der Diskussion nachgesagt werden kann, zitiert die FAZ regelmäßig Experten, die Geld von den HPV-Impfstoffherstellern erhalten und verzichtet dabei auf die Offenlegung dieser Interessenkonflikte. Zu Wort kam in der FAZ z.B. Prof. Peter Wutzler "Was die Wirksamkeit angeht, so zweifeln die Fachgesellschaften „ob sich die selbsternannten Experten mit dem Thema tatsächlich auseinandergesetzt haben“, kritisierte Peter Wutzler, der Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten.
Über Wutzler wäre mit einer Google-Abfrage herauszufinden gewesen, dass er von beiden Herstellern von HPV-Impfstoffen Geld erhalten hat. Auch seine Fachgesellschaft, die "Deutsche Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten", lässt ihr Wirken von den Impfstoffherstellern finanzieren.Gestern kam in der FAZ eine Expertin zum zweiten HPV-Impfstoff Cervarix® von GlaxoSmithKline zu Wort.
Diese Kreuzprotektion allein bedeutet zusätzlich gut dreihundert Karzinome weniger im Jahr“, meint die Saarbrücker Virologin Barbara Gärtner. Kein Wort davon, dass Gärtner seit Jahren fest in die Cervarix® -Kampagne von GlaxoSmithkline eingebunden ist. Schon Anfang 2006, vor dem Zulassungsantrag, bejubelt sie auf einer "von dem Unternehmen GlaxoSmithKline unterstützten Veranstaltung" die Impfung. Erst kürzlich referierte sie wieder auf einem "Dinner Symposium" in Köln zum Thema - natürlich mit "freundlicher Unterstützung der Firma GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München". Ende Mai traf man sie auch wieder auf einer Der Ort der Veranstaltung war dabei nicht ungeschickt gewählt: Frankfurt. [HPV]
Angst vor unangenehmer Pharmaindustrie Wenn als Konsequenz der Empfehlung, keine Pharmavertretermehr zu empfangen, die Pharmavertreter von der Pharmaindustrie entlassen werden, droht inDeutschland eine Welle tausender weiterer Arbeitsloser und die Pharmaindustrie wird andere, unangenehmere Möglichkeitender Werbung und damit der Ärztebelästigung finden. Aus einem in der Zeitschrift "Berliner Ärzte", des Organs der er Berliner Ärztekammer, veröffentlichten [Aerzte]
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