Rücknahme vom Markt

AstraZeneca nimmt Exanta® vom Markt.

Wir haben einige Studien für Exanta gemacht. Eigentlich endet mit einem Auftrag normalerweise auch die Beschäftigung mit der Thematik oder dem Produkt. Trotzdem habe ich bei der Schlagzeile ein wenig das Gefühl, das die Arbeit umsonst gewesen ist, obwohl es nur Auftragsarbeit war. Vielleicht liegt der Wunsch etwas Dauerhaftes zu erschaffen in der Natur des Menschen. Wie der Bauarbeiter, der an Gebäuden vorbeifährt und seinem Enkel erzählt: Da habe ich mitgearbeitet.
 
Autor: strappato   2006-02-16   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Do it yourself



Die Proteste gegen das Arzneimittelspargesetz gehen weiter. Besonders ärgert Ulla Schmidt eine Information, die auf auf den Bildschirmen in der Berliner U-Bahn gezeigt wird. Dort wird ein bisher selten diskutierter wunder Punkt der Reform angesprochen: Die Tagestherapiekosten sind abhängig von der Dosierung und Packungsgrösse. Schuld hat die Gesundheitspolitik: Budgets, Richtgrössen, gestaffelte Zuzahlungen und Festbeträge haben zu diesen Differenzen geführt.

So liegt beispielsweise der Festbetrag für 20 Tabletten mit 400 mg des Analgetikums Ibuprofen bei 11,74 Euro - 20 Tabletten mit der doppelten Wirkstoffmenge haben einen Festbetrag von 12,98 Euro. Die tägliche Dosis nach ATC/DDD sind 1200 mg. Die empfohlene Einnahme 3-4x täglich. Da kostet eine Tagesdosis, wenn der Patient drei Tabletten mit jeweils 400 mg Wirkstoff nimmt 1,76 Euro. Wenn der Patient die 800 mg-Tablette teilt ist die Tagesdosis schon für 0,97 Euro zu haben. Zu welchen Ungereimtheiten die Gesetzgebung bei den Arzneimittelpreisen geführt hat, kann man auch bei Ibuprofen sehen: In niedrigen Dosierungen ist der Wirkstoff nicht rezeptpflichtig, sondern frei in Apotheken verkäuflich. Da gehen dann 20 Tabletten mit 400 mg für 3,85 Euro über die Theke, was einen Tagesdosispreis von 58 cent entspricht.
 
[Arzneimittel]
Autor: strappato   2006-02-15   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Wettbewerb wird siegen

Staatliche Reglementierung und rigide Kostendämpfung - das sind die Rezepte in fast allen Ländern, das Gesundheitswesen zu retten. Es gibt aber auch andere.

In einem Interview mit dem Ärzteblatt erläuterte der stellvertretende US-amerikanische Gesundheitsminister Alex Azar seine Sicht. Aber bei der ganzen Kostendiskussion dürfen wir nicht vergessen, dass unser Gesundheitswesen noch Jahrzehnte Bestand haben soll, ein Gesundheitswesen, das Innovationen, Technik, Arzneimittel und Hilfsmittel zur Verfügung stellt, die die Gesundheit weltweit verbessern.

Diw USA ist der weltweit grösste Markt für Medikamente und Medizingeräte. Wie sähe das Angebot der Hersteller auch für uns aus, wenn dort eine Gesundheitspolitik wie in Europa gefahren würde? Die Pharmaindustrie argumentiert gerne, dass die USA durch die hohen Preise andere Pharmamärkte subventionieren würde. Das ist sicher übertrieben, aber die Bedingungen in Europa sind kein grosser Anreiz für die Entwicklung neuer Therapien.
 
[Gesundheitswirtschaft]
Autor: strappato   2006-02-14   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Bureau-Einrichtung

Stilvoll arbeiten? Hier.
 
[Links]
Autor: strappato   2006-02-14   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












Letzte Beiträge und Kommentare /  Frohe Weihnachten  (strappato)  /  OH!!!  (kelef)  /  Frohe Weihnachten  (strappato)  /  Subjektive Wahrnehmung  (casadelmar)  /  Sehr interessante Sichtweise,...  (akademischer ghostwriter)  
Zum Kommentieren bitte einloggen

Metainfos über das blog. Kontakt: strappato.

search noeszett Add to Technorati Favorites rss