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![]() Die dunkle Seite der Macht ![]() Bild: Jana Walzog muckidesign Rubio spuckt's aus. A Story from a Pharma-Insider Unter dem Pseudonym John Rengen hat ein Pharma-Insider einen Enthüllungsroman geschrieben, der jede Menge Sprengstoff enthält. Der Autor war mehr als 35 Jahre in der Branche tätig, vor allem als Manager bei den Pharmakonzernen Eli Lilly und Novo Nordisk. Überraschunsgmomente hatte ich beim Lesen des Buches nicht. Ich musste ich oft an einen Kollegen aus den USA denken. Von Typ vergleichbar mit dem Rubio in dem Buch. Früher im Marketing bei Pharmakonzernen, heute als Consultant tätig. Ein wenig hemdsärmlig, ein Verkäufertyp, der abends nach der Tagung gerne von seinem Haus, Auto, Ferienhaus in den Rockies usw. erzählt, Fotos zeigt und seine neuesten Gadgets am Tisch präsentiert. Er sagte mal halb ernst, halb flapsig: "Ich arbeite für die dunkle Seite der Macht". Ich auch? Ist die dunkle Seite nicht überall dabei, wenn mit dem Schicksal von Menschen Geschäfte gemacht werden? [Arzneimittel]
hockeystick 2008-02-14 ![]() Wussten Sie, • dass große Pharmakonzerne 35.000 Euro pro Jahr und niedergelassenem Arzt ausgeben, um den Arzt dazu zu bringen, ihre Produkte zu verschreiben? • dass anerkannte Wissenschaftler und Ärzte mit teuren Reisen, Geschenken und ganz schlicht mit Geld gezielt bestochen werden, um über Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen positiv zu berichten? • dass mehr als 75 Prozent der führenden Wissenschaftler in der Medizin von der Pharmaindustrie bezahlt werden? • dass Medikamente im Handel sind, bei deren Zulassung Bestechung im Spiel war? • dass die Pharmaindustrie Krankheiten erfindet und sie in gezielten Marketingkampagnen bewirbt, um den Absatzmarkt für ihre Produkte zu vergrößern? • dass es für viele neu zugelassene Medikamente keine Langzeitstudien gibt und niemand weiß, welche Auswirkung eine dauerhafte Einnahme hat? • dass die Pharmaindustrie zunehmend Kinder im Visier hat? Ehrlich gesagt, ja. Evtl. trotzdem interessant.
Ich weiss. Der eine Kommentar ist von jemanden, der zwei Bücher bewertet hat: Das Virapen Buch und ein Buch des Koautors des ersten Buchs von Virapen. Und das Tage vor dem Erscheinungstermin.
John Mack hatte im Dezember ein Interview mit ihm geführt. Ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll.
Das mit dem Amazon-Rezensenten ist bemerkenswert, sogar der Name... Wie dem auch sei. Aber das wäre für mich eher eine kleine Sünde. :-)
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