Tagung 1.0

Nach den Berichten zur Web 2.0 Expo in Berlin zu urteilen, war das eine typische US-amerikanische Veranstaltung. "Congress Venue" ist schrottig, Catering dürftig, Preise gesalzen. Das kenne ich selbst von der Pharmaindustrie. Muss auch so sein. Denn sonst würden ja die Einladungen der Unternehmen für Dinner, Bespassung und Pre-Conference & Parallel-Vorträge in Spitzen-Hotels nicht genutzt werden.
 
[heile Welt]
Autor: strappato   2007-11-08   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Zyprexa als Generikum

Deutschland ist das erste Land in dem Eli Lilly den Patentschutz für ihren Blockbuster Zyprexa® verloren hat. Das isländische Unternehmen actavis stellt das generische Olanzapin her und bietet es Generikaanbietern zum Vertrieb an.

Durch eine Gerichtsentscheidung ging in Deutschland, 4 Jahre vor den meisten anderen Ländern, der Patentschutz verloren. Stada kam als erstes mit Olanzapin auf den Markt. 35 Filmtabletten mit 15 mg Wirkstoff zu einem Apothekenverkaufspreis von 313,90 Euro. Das ist fast ein Drittel unter den 451,08 Euro für Zyprexa®.

140 Millionen Euro Umsatz stehen bei Lilly zur Disposition. Und das auf einem Markt, auf dem sich Patienten und Arzte von dem aufgedeckten höheren Risiko der Blutzuckererhöhung bei Olazapin im Vergleich zu anderen atypischen Antipsychotika bisher relativ unbeeindruckt zeigten.
 
[Zyprexa]
Autor: strappato   2007-11-07   Link   (2 KommentareIhr Kommentar  



 

Tod durch Champix?


fotomontage lanu

Die Raucherentwöhnungspille Champix® (in den USA Chantix®) steht in Verdacht, dass sie die Ex-Raucher nicht nur von der letzten Cigarette träumen lässt, sondern auch andere Träume intensiver sind.

Auch Gewaltfantasien? Die Frage stellten sich einige Medien in den USA nach dem tragischen Tod des Musikers Carter Albrecht, der am 3. September 2007 von einem Hausbesitzer erschossen worden war, nachdem er seine Freundin verprügelt und an der Tür des Todesschützen randaliert hatte. Die Freundin war sich sicher, dass Champix® der Grund gewesen ist. Beide hätten die Pille eine Woche genommen und die "Chantix Dreams" erlebt.

Leider wird dies nie geklärt werden. Nach dem Bericht der Dallas News verwies der obduzierende Arzt, Medical Examiner Jeffrey Barnard, darauf, dass er nicht die Möglichkeit hätte, auf Champix zu testen. Der Hersteller Pfizer wollte verständlicherweise dies auch nicht machen und hatte eine Anleitung geschickt, in der erklärt wird, wie der Barnard einen eigenen Test entwickeln könne. Die dazu gelegte Probe war jedoch nur wenige Tage haltbar.

Zur Vollständigkeit muss man erwähnen, dass Albrecht nach ein paar Drinks 2,35 Promille Alkohol im Blut hatte. Automatisch stellt der Leser sich Fragen wie: Das erste Mal im Leben des Musikers? Falls nicht, warum ist vorher nie ähnliches passiert?
 
[Champix]
Autor: strappato   2007-11-06   Link   (14 KommentareIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












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