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Taub, blind und stumm "The influence that the pharmaceutical companies, the for-profits, are having on every aspect of medicine ... is so blatant now you'd have to be deaf, blind and dumb not to see it."
Dr. Catherine DeAngelis, Herausgeberin des Journal of the American Medical Association (JAMA) in einem Artikel von CBC.radio-canada.ca[Quotes]
Links am Samstag Fachmagazine - Monopoly des Wissens. FDA veröffentlicht Liste potenziell gefährlicher Medikamente. Rosa Pillen für Kinder. Infos zur Betreuung von illegalen Einwanderern - Ein neues Faltblatt der Ärztekammer Hamburg informiert Ärzte über die Rechtslage und Möglichkeiten der Kostenerstattung, wenn sie illegal in Hamburg lebende Patienten behandeln. The Lancet - US Elections - wöchentlich beleuchtet die Fachzeitschrift "Lancet" in einem Blog den US-Wahlkampf bezüglich der Gesundheitspolitik. Generika - Im Dickicht der Pharmapatente. Pfizer to Bring Back Chantix Ads - The ads set to start airing this weekend are 90 seconds long, with about 40 seconds devoted to side effects associated with the drug. Nur ein Platz frei im Streifenwagen - Manche Polizeibeamte in Großbritannien sind so fett, dass sie, um ihren Streifenwagen nicht zu überladen, nur noch einen Verdächtigen transportieren dürfen. [Links]
Volle Kanne ausgekippt Am Montag hatte "Hockeystick" hier im Blog Die Woche ist vorbei: Die ARD meldet klar Schiff: Sehr geehrter Zuschauerin, die Nachforschungen von ARD.de und DasErste.de haben ergeben, dass es im Internetangebot des Ersten keine Inhalte mehr von Hademar Bankhofer gibt. Im Hessischen Rundfunk hat der Professor auch seinen bevorzugten Trunk gepriesen. Beim HR sucht man offenbar noch. Die Zuschauerin hilft ein wenig nach. [ARD-Schleichwerbung]
Selbsthilfe und Pharmaindustrie "ballen together" Was ist, wenn die "Restless Legs" gegen die "Frauenselbsthilfe nach Brustkrebs Mödling" spielen? Balltogether - und ein eindruckvolles Beispiel für die Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen mit der Pharmaindustrie. Mittlerweile zum 4. Mal hatte Anfang September die Pharmig, der österreichische Verband der Pharmaunternehmen, Selbsthilfegruppen zum Beachvolleyball-Tunier eingeladen. Zu den Sponsoren gehörten Baxter, Novartis, Sanofi-Aventis, Pfizer, Grünenthal, Roche und Merz. Pharmaindustrie sucht den Kontakt zu den Selbsthilfeverbänden, für das Marketing und um Verbündete gegen die Gesundheitspolitiker zu gewinnen. Das ist offen auch Programm des "Balltogether: Mit BALLTOGETHER bekommen die Selbsthilfegruppen ein Forum, um mit Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Wirtschaft zusammenzutreffen ... In ungezwungener Atmosphäre bleibt die Neutralität und Unabhängigkeit auf der Strecke. [Selbsthilfe]
Matt Damon: Palin is like a "really bad Disney movie" Um beim Thema dieses Blogs zu bleiben. Die Gesundheitspolitik, für die Sarah Palin in Alaska als Governor verantwortlich ist, sollte beim Gedanken an eine Vizepräsidentin Palin - oder gar potentielle Präsidentin - Anlass zur Sorge geben. Palin setzt auf den freien Markt und die Entscheidung des "Verbrauchers". Kein Wort von gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Bei der Qualität und des Zugangs der ärmeren Patienten liegt Alaska unter den US-Staaten am Ende, wie auch bei der Versorgung von Kindern. Bei den Kosten dagegen errreicht Alaska Spitzenplätze. In einem Editorial der "Anchorage Daily News" verteidigt Palin die Entscheidung in Alaska die Planung, wo und welche Krankenhäuser und Einrichtungen zur Gesundheitsversorgung gebraucht werden, dem Markt zu überlassen. -- Sarah Palin hat bekanntlich einen Bachelor-Abschluss in Journalismus. Kaum thematisiert wurde, dass es kein so gradliniges Studium gewesen ist - 5 Jahre und 6 verschiedene Colleges waren nötig. Klassisch der Grund, warum sich Palin für irgendwas mit Medien entschied: Palin explained in a profile in the alumni magazine that her curiosity and love of writing drew her to journalism. In dem Artikel wird kolportiert, dass sie es mit der Politikwissenschaft, dem Nebenfach, nicht so gehabt hätte. [Ausland]
Schleichwerbung kein Thema für die ARD Schleichwerbung für dubiose Gesundheitsprodukte hat in den Redaktionen der ARD keinen guten Stand. Jedenfalls dann nicht, wenn es um kritische Berichterstattung über das Thema geht: Wir hörten davon, dass in KONTRASTE ein kritischer Beitrag zum Fall Bankhofer erscheinen sollte. Der wurde geschoben, noch mal geschoben und irgendwann wurde er "einkassiert" (nicht unsere Wortwahl). Uns kam auch zu Ohren, dass auch das Medienmagazin ZAPP des NDR was machen wird, zum Thema Schleichwerbung und ARD und Bankhofer u.a. und so. Der Beitrag wurde geschoben und geschoben und ... ... auch gestern abend in der Sendung gab es wieder nichts dazu. [...] Was ist also los bei der ARD? Werden die kritischen Stimmen unter dem Deckel gehalten und schwierige Fälle klammheimlich entsorgt? [ARD-Schleichwerbung]
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Letzte Beiträge und Kommentare / Frohe Weihnachten
(strappato) / OH!!!
(kelef) / Frohe Weihnachten
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(akademischer ghostwriter)
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