Kopfüber für die Schönheit

Eines muss man ja Hademar Bankhofer zu Gute halten. Seine Ideen sind unerschöpflich. Beispiel Cellulite - ein beliebtes Thema der bunten Blätter im Sommer. Aktuell empfiehlt der Medizinguru in seiner ORF-Kolumne täglich 15 bis 20 Minuten kopfüber auf einem Brett zu liegen. Die Schräglage sei für den Körper nicht nur erholsam, sondern rege auch die Aktivität der Lymphe an.

Damit bereichert er seine schon sehr umfangreiche Sammlung von Tipps zur Bekämpfung der Orangenhaut um weitere, die nach ärztlicher Meinung lediglich ein gutes Gefühl geben, etwas unternommen zu haben.
 
[heile Welt]
Autor: strappato   2009-07-02   Link   (3 KommentareIhr Kommentar  



 

Grob verschätzt

Es werden noch Wetten angenommen, wie lange es zur "black box warning" dauert. Ich tippe mal auf Mitte 2008. Ende 2009 wird sich das dann auch in Deutschland rumsprechen.
Meine Prognose vom 7.11.2007.

The Food and Drug Administration will require two smoking-cessation drugs, Chantix and Zyban, to carry the agency's strongest safety warning over side effects including depression and suicidal thoughts.

The new requirement, called a "Black Box" warning, is based on reports of people experiencing unusual changes in behavior, becoming depressed, or having suicidal thoughts while taking the drugs.
USA Today am 1.7.2009.
 
[Champix]
Autor: hockeystick   2009-07-02   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 

Diskussionskultur: Obama vs. Ulla Schmidt

Heute abend, um 19:15 Uhr unserer Zeit, wird Barack Obama live auf Fragen zur US-Gesundheitsreform antworten, die ihm Bürger per Youtube-Video, als Twitter-Tweet und in Facebook gestellt haben.

"National Online Discussion" - in Deutschland derzeit nicht denkbar. Wir müssen solange mit einem Interview mit Ulla Schmidt im Ärzteblatt zufrieden sein.
Bei einer Diskussion über Gesundheitsziele wäre ich sofort dabei. Wir diskutieren auch über Kosten-Nutzen-Bewertungen.
Man sollte Ulla Schmidt beim Wort nehmen. Wird Zeit, dass die Diskussion nicht wie bisher den Politikern, Experten und Lobbyisten vorbehalten bleibt.
 
[Politik]
Autor: strappato   2009-07-01   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 

Bankhofer und die "Arschlöcher"

Das Schöne an Leuten wie Bankhofer ist, dass sie den letzten Rest der Demontage nie anderen überlassen.
Stefan Niggemeier über die jüngsten verbalen Ausfälle des ehemaligen ARD-Gesundheitsexperten Hademar Bankhofer.
 
[Oesterreich]
Autor: hockeystick   2009-07-01   Link   (2 KommentareIhr Kommentar  



 

a-t fordert Marktrücknahme von Lantus®

Für den unabhängigen Informationsdienst Informationsdienst arznei-telegramm (a-t) ist eine Marktrücknahme des Insulins Lantus® die einzig logische Konsequenz. Ende letzter Woche war das langwirkende Analog-Insulinin die Diskussion geraten, da es möglicherweise das Krebsrisiko für Diabetiker erhöht.

Verschiedene Studien aus Deutschland, Schweden, Schottland und Grossbritannien hatten einen Zusammenhang zwischen der häufigen Einnahme von Glargin (Handelsname: Lantus®) und der Entstehung von Krebs gezeigt. In Deutschland hatte Wissenschaftler des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zusammen mit Mitarbeitern des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) die Daten von fast 130.000 deutschen Patienten mit Diabetes analysiert, die zwischen Januar 2001 und Juni 2005 mit Humaninsulin oder den Analoginsulinen Lispro (Handelsname Humalog®), Aspart (Novorapid®) oder Glargin (Lantus®) behandelt worden waren.

In einem "blitz-a-t" vom 27. Juni weist die a-t Redaktion darauf hin, dass schon seit der Markteinführung im Jahr 2000 eine erhöhte Gefährdung der Patienten durch Krebs vermutet worden ist. Im Vergleich zu Humaninsulin besitze Glargin eine höhere Affinität als Humaninsulin zum Wachstumsfaktor I, der das Wachstum von Krebszellen begünstigt. Die Autoren kritisieren in diesem Zusammenhang die Aufsichtsbehörden. Wegen der von Anfang an bestehenden Sicherheitsbedenken hätten die Behörden - wie vielfach gefordert - die Zulassung an die Verpflichtung koppeln müssen, dass Sicherheitsstudien zur Abklärung der Kanzerogenität zeitnah durchgeführt werden.

Die Konsequenz müsse nun die Marktrücknahme sein:
Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes sind jetzt Hersteller und Zulassungsbehörden in der Pflicht, die Unbedenklichkeit von Glargin zu belegen. Bis dahin sollte das bedenkliche Kunstinsulin, für das zudem allenfalls ein marginaler Zusatznutzen im Vergleich zu Humaninsulin belegt ist, unter Berücksichtigung einer angemessenen Umstellungsfrist von wenigen Wochen vom Markt gezogen werden.

Vor übereilten Panikreaktionen der betroffenen Ärzte und Patienten wird gewarnt. Mit den Patienten sollte zügig die Umstellung auf ein Humaninsulin besprochen werden. Keinesfalls bestünde jedoch Anlass, die Behandlung überstürzt umzustellen.
 
[Arzneimittel]
Autor: strappato   2009-06-29   Link   (2 KommentareIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












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