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Abgrund des Wahlkampfs ![]() Der Deutsche Berufsverband der HNO-Ärzte will uns vor der "Staatsmedizin" bewahren. [Politik]
Verkaufte Patienten Die FAZ hat einen Skandal aufgedeckt: Immer mehr Ärzte 'verkaufen' ihre Patienten. Eigentlich nur das, was von den Klinik-Unternehmensberatern seit Jahren als "aggressives Zuweiser Marketing" unter die Krankenhäuser gebracht wird. [Klinik]
Links am Samstag Deutschland 2050 - alt, krank, teuer - in Brandenburg schon 2030. Charité-Professor unter Verdacht der Untreue und Bestechlichkeit - Nachwirkungen der Betrug bei Doktortiteln: Auch Mediziner unter Verdacht - ich dachte der Dr. med. wird einem hinterher geschmissen. Arzneimittelpatente: Medikamente sind keine Lieder. Stada setzt den Rotstift an. Drug, Biotech Research Spending Hangs Tough - Pharma- und Biotech unter den Firmen mit dem grössten Zuwachs bei den Forschungsausgaben. European Drug Makers: More Innovative Than U.S. Companies? - sieht so aus. Chemical regulators have overreached - die Umsetzung der EU-Chemikalienverordnung kostet 54 Millionen Versuchstieren das Leben und den EU-Bürgern fast 10 Milliarden Euro. Lawyer Says Drugmaker Celgene Stole Her Idea - Streit um die Idee Contergan zur Therapie des Multiplen Myeloms einzusetzen. Zypries fordert Lobbylabel für Gesetze - und sie verlangt ein umfassendes Lobbyregister. Hätte die SPD 11 Jahre Zeit für gehabt. Cochrane Collaboration twittert: @cochranecollab. CBS promotes John McEnroe as prostate expert without disclosing pharma funding - Hier der CBS-Beitrag. Ist Methode: Reliable Sources allows more prostate screening crusading to flow through. Die verscherbelte Gesundheitsreform - gab es einen Deal von Obamas Regierung mit der Pharmaindustrie? Trailer des Dokumentarfilms Money-Driven Medicine. [Links]
Endlich: HPV-Impfung für Jungen Einer Forschergruppe ist der Durchbruch bei der Suche nach neuem Umsatz für die HPV-Impfstoffe gelungen: Penile Cancer Linked to Sexually Transmitted Virus, Study Says. 46,9% aller Penis-Krebserkrankungen sind durch HPV (Humane Papillomviren) verursacht. Was eigentlich schon bekannt war. Was die Pressemeldung nicht betont: Peniskrebs ist sehr selten und tritt meist zwischen dem 50. und dem 70. Lebensjahr auf. In Deutschland erkranken nur rund 600 Männer jährlich. In Staaten und Kulturen, wie den USA, in denen Beschneidungen üblicher sind, ist die Inzidenz noch geringer, da das Risiko durch eine Zirkumzision erheblich gesenkt wird. Die Studie ist ein Review, also eine Zusammenfassung von mehreren, hier 31 klinischen Studien. Solche Reviews in denen Marketing-Aussagen kommuniziert werden, waren auch Gegenstand des [Author Silvia] De Sanjose has received research grants from Merck, its partner Sanofi-Aventis SA and Glaxo [maker of Cervarix]. The companies had no role in preparing, analyzing or interpreting the research, the authors of the review said. [HPV]
FDA untersucht mögliche Leberschäden durch Diätpille alli® Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat vor möglichen Leberschäden bei der Einnahme des Wirkstoffs Orlistat gewarnt. In einer Mitteilung lässt die FDA verlauten, dass sie Hinweisen nachgeht, die auf Leberschädigungen bei der Gewichtsreduktions-Therapie mit dem verschreibungspflichtigen Medikament Xenical® und alli®, der frei in Apotheken erhältlichen Variante mit der halben Wirkstoffdosis, hinweisen. Zwischen 1999 and Oktober 2008 seien 32 Berichte über ernste Leberschädigungen beobachtet worden, davon sechs Fälle mit Leberversagen. 30 der berichteten Zwischenfälle ereigneten sich ausserhalb der USA. Gelbsucht und Schmerzen im Bauchbereich waren die häufigsten Symptome. 27 Patienten mussten stationär behandelt werden. Darüber hinaus prüft die FDA weitere Verdachtsfälle, die bei den Herstellern des Medikaments (Roche für Xenical® und GSK für alli®) eingegangen seien. Die FDA stellt fest, dass derzeit die Daten analysiert werden und es zu diesem Zeitpunkt keine eindeutigen Hinweise auf den Zusammenhang zwischen Leberschädigungen und der Einnahme von Orlistat gibt. Daher empfiehlt die Behörde den Ärzten nicht ausdrücklich, die Verschreibungspraxis zu ändern, auch die Patienten könnten alli® weiterhin indikationsgemäss verwenden. In jedem Fall sollten Patienten ihren Arzt aufsuchen, wenn sie Leberschädigungen bemerken, die sich durch Symptome wie Schwäche und Abgeschlagenheit, Fieber, Gelbsucht oder braun gefärbter Urin äussern. Ärzte und Patienten werden aufgefordert Nebenwirkungen bei der Therapie mit Orlistat der FDA zu melden. Laut dem Artikel im Deutschen Ärzteblatt wäre eine Hepatotoxizität von Orlistat sehr ungewöhnlich, da der Wirkstoff kaum vom Darm resorbiert wird. [Orlistat]
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