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Links am Samstag Evidenzbasierte Medizin. Der gefährlich lückenhafte Medizin-TÜV. Jeder kriegt, was er braucht. Von wegen! Chef der Parkinson-Vereinigung gönnt sich üppiges Salär. Emergency Exorcism Part 2: Five ways to bust pharma ghostwriting in medical, science journals. Seven mistakes and potential solutions in epidemiology, including a call for a World Council of Epidemiology and Causality. Bundesausschuss und Industrie suchen Dialog. Bundesweites Register für Arzneimittelstudien gefordert. Ethik in der Wissenschaft: 'Nichts ist nötiger als Besonnenheit und Wahrhaftigkeit'. Globale Gesundheitspolitik: Deutsches Wort hat international Gewicht. WHO zeichnet IQWiG-Patienteninformationen aus. Fast echt betroffen - Medizinkonzerne benutzen für getarnte Lobbyaktionen Patientengruppen, um ihre Produkte geschickt zu vermarkten. Die BVMed-Astroturfing-Kampagne Selling Diseases - More Doctors Giving Pharma Sales Reps the Cold Shoulder - USA: nur noch 58% der Ärzte sind "Pharmaberater-freundlich". Seminar: Medizin in den Medien. Prozesse, Klagen, Gegendarstellungen - Krisenkommunikation für Pharma-PRler. Ärztemangel: 'Geld verprasst, das heute fehlt' - Eckhard Nagel: Frühere Generationen von Ärzten haben das Geld verprasst, das heute fehlt. Die derzeit herrschende Frustration und Enttäuschung haben sich die Ärzte zum Teil selbst zuzuschreiben. [Links]
Vom langen Arm der Krankheitsindustrie In den vergangenen Wochen erschien im "Deutschen Ärzteblatt" eine zweiteilige Untersuchung (Teil 1, Teil 2) zu der Frage, welchen Einfluss die Gelder der Pharmaindustrie auf die Ergebnisse von Medikamentenstudien und auf die Veröffentlichung und Darstellung dieser Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften haben. Die Untersuchung liefert keine fundamental neuen Erkenntnisse, aber einen guten Überblick über das vielfältige Inventar von Manipulationsmöglichkeiten, das in diesem Bereich zum Einsatz kommt. Wer bislang noch an die Gültigkeit von objektiv-wissenschaftliche Maßstäben bei der Bewertung des Nutzens und des Risikos von Medikamenten geglaubt haben sollte, dem sei die Lektüre der Originalarbeit dringend nahegelegt. Die Untersuchung hat schon zum Zeitpunkt der Vorabveröffentlichung des ersten Teils ein breites Echo in den Tageszeitungen gefunden, allerdings meist in Form von eher belanglosen Artikeln ohne großen Neuigkeitswert. Heute ist in der FAZ erstmals eine gute Zusammenfassung des Aufsatzes erschienen: Medizin am langen Arm der Krankheitsindustrie [Pharmamarketing]
Lilly erreicht die Wünsche der Werber Horizont.net das "Portal für Marketing, Werbung und Medien" zeigt, wie die Branche tickt und wer den Takt angibt: Männlich, jünger fühlend als es das Alter und die Wehwechen einem weismachen wollen. Beim Leserpreis "Kreation des Monats" konnte sich Lilly mit dem TV-Spot "Helden der Liebe" klar gegen grosse Marken wie Reebok, Dove und Nike durchsetzen. Der Spot ist eine Disease Awareness Kampagne zum Thema Erektionsprobleme und soll indirekt die Lilly-Potenzpille Cialis® pushen. [Pharmamarketing]
Abbott macht Flashmob-Astroturfing Aktionsformen der Internetgesellschaft sind im Pharmamarketing angekommen. Am Sonntag erlebte Wien den ersten Pharma-Flashmob. Betroffene mit Morbus Crohn wollten auf die chronisch-entzündliche Darmerkrankung aufmerksam machen. Doch war neben mit Klopapapier eingewickelten Menschen das Logo der Abbott Crohnhilfe omnipräsent. Foto: © Fotodienst / Julia Fuchs Klassisches Astroturfing. Auf der Seite der Crohnhilfe ist der Flashmob offen angekündigt worden. ![]() Eine Facebook-Seite mit professioellem Logo war 14 Tage zuvor online gegangen. Der ist zu entnehmen, dass die Location "gebucht" und mit den Verantwortlichen abgesprochen war. Was zu einem Umzug führte. Statt medienwirksam an der Skulptur Arschbar im Museumsquartier musste der Astroturfing-Event am Wiener Stephansplatz vor dem Dom stattfinden. Die Museumsdirektion hatte die Zusage kurzfristig zurückgezogen. Am Steffl gab der Dompfarrer seinen Segen dazu. In Facebook vom Abbott Austria PR-Chef enthusiastisch kommentiert: Hoch lebe Toni Faber!!! Facebook wird zum Marketingtool auch für Pharma und Medizin. Nach Die PR kam von der für die "Abbott Crohnhilfe" zuständigen Agentur Cloos + Partner, die auch eine Fotografin beauftragt hatte. Abbot organisierte einen Flashmob und 30 Betroffene machen bei dem Astroturfing-Event mit. Ob die Flashmobber wissen, dass Abbott ihre Verschreibungsdaten -- Update Die Facebook-Fanseite wurde gelöscht, obwohl beim Flashmob mit Flugblättern darauf noch hingewiesen worden ist. Gibt auch in Video, von einer professionellen PR-Videoproduktionsagentur: [Pharmamarketing]
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(strappato) / OH!!!
(kelef) / Frohe Weihnachten
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