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robocup-Besuch Der Medien-Hype um den robocup ist ja immens. Dabei hält sich der Unterhaltungswert in Grenzen - ausser vielleicht für geeks. Viel Schrauber- und Programmierarbeit und die Vorbereitung auf dem Feld dauert mindestens so lange wie ein Spiel. Den grössten "ist-der-süss-Faktor" haben die ![]() Da geht es in der "Mid-Size-League" schon flotter ab. Die Roboter durchqueren das Spielfeld in 3 Sekunden (da wäre sogar David Odonkor neidisch) und die Bälle in Originalgrösse fliegen mit bis zu 20 km/h durch das Feld. Das ist auch das grösste Problem: Das Feld ist zu klein und der Spielzug endet schnell im Aus. Im richtigen Fussball würde man das als "destruktives Spiel" bezeichnen. ![]() Die humanoiden kranken an der fehlenden Dynamik und auch "Standfestigkeit". Bei dieser hohen Zahl von "Schwalben" wäre im richtigen Fussball das Feld wegen roter Karten schnell geleert. ![]() Sehr interessant ist der "rescue"-Wettkampf. Sieht aus, als wenn Roboter einen geek aus seinem zugemüllten Zimmer retten müssen. Leider war gerade hier keine Tribüne aufgebaut und der Zuschauer konnte nicht allzuviel sehen. ![]() Absolutes Highlight: Die Junior-Dance-League. Auf einer Bühne zeigen Schülerinnen und Schüler bis 19 Jahre, was sie ihren Robotern beigebracht haben. Flotte Musik, gute Performance und viel Kreativität. Konsequenterweise haben echte geeks eher Verachtung für die tanzenden Roboter übrig. Ein wenig seltsam erschienen mir die Anfeuerungsrufe: Ein Roboter bleibt davon unbeeindruckt. War wohl eher der Versuch, dem drögen Spiel zu ein wenig Eventcharakter abzuringen.
Gewinner & Verlierer Es gibt auch positive Stimmen zu dem geplanten Gesundheitsfonds. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Betriebskrankenkasse hat sich für das Konzept ausgesprochen. Was auch nicht verwundert: Die Deutsche BKK ist ein Zusammenschluss aus den Betriebkrankenkassen von VW, Telekom und Post. BKK-typisch ist das gute Risikoprofil der Versicherten. Aber sie ist auch führend bei Disease Management Programmen, Präventionsangeboten, Integrierten Versorgungsverträgen, Boni für Nichtraucher und Normalgewichtige, Beitragsrückzahlung für freiwillig Versicherte, Zusatzversicherungen in Kooperation mit der PKV, usw. Daher fordert der Vorstandsvorsitzende auch die Einbindung der privaten Krankenversicherung. Diese BKK muss sich sicher nicht vor dem Wettbewerb fürchten. Es wird Gewinner und Verlierer geben. Die Ablehnungsfront und die Einheit der gesetzlichen Krankenkassen gegenüber der Politik bröckelt. [Reform]
blog-Final Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat ihr blog abgeschaltet. Das konnte man seit dem 24. März unter http://blog.kbv.de finden. In der damaligen Pressemitteilung hat sich das noch sehr optimistisch angehört: Im Onlinejournal der KBV dreht sich alles um die aktuellen gesundheitspolitischen Ereignisse sowie um das Thema Gesundheit im Allgemeinen. Trotzdem hiess das Hauptthema in dem blog "Ärzteproteste". Inhaltlich wurden leider viel zu oft Pressemitteilungen zweitverwertet. Auf der Seite findet man nun einen Hinweis auf eine "Überarbeitung". Bei meinem Gespräch mit der zuständigen Dame aus dem "Dezernat Kommunikation" wurde als Grund für das Aus das Ende der Ärzteproteste genannt und eine Wiederaufnahme des blogs in Aussicht gestellt, wenn die Ärzteproteste im Herbst möglicherweise fortgeführt werden. blogs als Medium, um zeitlich befristete Aktionen zu begleiten - siehe auch Opel-Test oder Brause-WG. Aus den KBV-blog hätte man mehr machen können. Aber bei so einem Dachverband ist es sicher nicht einfach, offene Kommunikation zu pflegen. Dies wäre jedoch mehr als angebracht. Will doch die KBV in einem Referendum oder einer Umfrage unter den Kassenärzten klären, wie die Zukunft des KV-Systems aussehen soll. [Internet]
Flaggenparade ![]() Eine rot-schwarze Autonomen-Flagge, mit Machete und Zahnkranz in Hammer-und-Sichel-Optik und Fünfzack-Stern auf dem Rathaus einer konservativen niedersächsischen Kleinstadt. Die WM ist schon eine wundersame Sache.
Bettgeschichten Die Ausrede mit der Migräne zieht nicht mehr. Denn die Ergebnisse einer amerikanischen Studie legen nahe, dass das Verlangen nach Sex und Migränekopfschmerzen durch dieselbe Substanz im Gehirn beeinflusst werden. Fragen bleiben: Ist dies nun als Ausrede entlarvt? Fällt die Begründung durch das generell höhere sexuelles Verlangen von Mirgränepatienten nur eher auf? Wer denkt sich solche Studien aus? [Klinische Studien]
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