|
"Why the fuck are you listening to your rep?" Selling drugs is a lie. I sold drugs that I knew damn well—I sold Vioxx for Merck before it got taken off the market for killing people. I knew damn well it was dangerous; I went around telling them to write it. There’s a lot of serious lying I’ve done in my life. [... ] I’m doing a job. For me, in that case, Merck told me to go out and sell drug even though I had hesitation about it. It’s not for me to say. … Don’t listen to me. Read your fucking journals. Why the fuck are you listening to your rep? Just because I’m pretty? You think I know more about the drug? No. Corrine Kaplan, ehemalige Pharmareferentin in Diensten von Merck & Co. und GlaxoSmithKline, spricht über ihre Tätigkeit. [Quotes]
Links am Samstag Can differences in medical drug compliance between European countries be explained by social factors: analyses based on data from the European Social Survey, round 2 - Ergebnis: Nein. Deutschland liegt im Vergleich im Mittelfeld. In der Ukraine nehmen weniger als 50% der Patienten verschriebene Medikamente wie vom Arzt empfohlen. Österreich: Gesünder durch Knochenarbeit - das ÖBIG bekommt einen neuen Chef, der die längst notwendige Transparenz und Kommunikation verspricht. Komplementärmedizin. Acht Minuten sind nicht genug - in kaum einem anderen Land nehmen so viele Patienten alternative Methoden in Anspruch wie in Deutschland. Der offene Arzt-PC: Hereinspaziert! Schneechaos und Stromausfall im Münsterland vom November und Dezember 2005: Auswirkungen auf den Ernährungs- und Gesundheitssektor sowie die private Katastrophenvorsorge und Bevorratung - Fazit: Das Vertrauen in den Sozialstaat ist schier grenzenlos. Prioritätenliste: Scharfe Kritik aus Politik und Wirtschaft. Kiels Uni horcht kranke Studenten aus - Die Hochschule will einfache Atteste nicht mehr anerkennen, wer sich krank meldet, muss seinen Arzt künftig auch gleich von der Schweigepflicht entbinden. Documents Spotlight AstraZeneca’s Promotion of Seroquel. W.H.O. to Rewrite Rules for Declaring a Pandemic - Statt geographischer Ausbreitung soll Gefährdungspotential ausschlaggebend sein. Schering Execs Could Leave With $108 Million After Merck Merger. [Links]
Mille Miglia Zur seelischen Erbauung am Feiertag ein Text, der überhaupt nichts mit dem Gesundheitswesen zu tun hat: Don Alphonso über Sponsoring und gute Erziehung. Autojournalismus gilt aus guten Gründen als einer der verkommensten Dreckpfuhle des an unerquicklichen Orten nicht gerade armen Berufsbildes, doch selten wird die Kumpanei so offen aufgeführt, wie an jenen Tagen im Mai - oder besser in dem, was Medien später auf Papier und im Internet daraus machen. [...] Zu den prägenden Erinnerungen meiner Jugend zählt die Maxime: "Nimm nichts an." Und wenn ich doch etwas akzeptierte, dann nur exakt das, was ich aus Höflichkeit nehmen musste. [...] "Wir brauchen nichts" ist ein anderer Spruch gewesen, und "das können wir uns selbst leisten" ist eine weitere Grundeinstellung der Schicht, die ich schätze. [...] Man fragt sich, aus welcher Schicht eigentlich Politiker und Würdenträger stammen, die damit kein Problem haben. Und wo sie waren, als anständige Leute erzogen wurden. [Ethik & Monetik]
Trauerspiel um Vertrauen in die HPV-Impfung In der ZEIT macht sich ein Wissenschaftsjournalist Gedanken warum in Deutschland über die HPV-Impfung so gestritten wird, obwohl sie ein grosser Erfolg der Wissenschaft sei und nachweislich einen Grossteil von Krebsvorstufen verhindern helfe. Für ihn ein Trauerspiel. Zur Beantwortung der Frage genügt ein Blick in den SPIEGEL. SPON berichtet über eine Studie bei der bei Mädchen lange vor dem ersten Geschlechtsverkehr mit einem DNA-Test eine HPV-Infektion festgestellt worden ist. Die Wissenschaftlerin schlägt vor, Mädchen bereits im Kleinkindalter gegen Humane Papillomviren (HPV) zu impfen. Der Artikel im American Journal of Obstetrics & Gynecology schweigt sich über mögliche Interessenskonflikte der Autorinnen aus. Diese sind aber nicht von der Hand zu weisen, ist die Befürworterin der frühen Impfung doch beispielsweise 2007 auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde als Referentin bei einem Satellitensymposium von Sanofi-Pasteur aufgetreten. Die schwer zu durchschaubare Mischung aus Marketing und Wissenschaft, bei denen die beiden Impfstoffhersteller mit hohem PR-Einsatz dabei sind, macht eine rationale Bewertung auf Basis von Evidenz so schwer. Das wahre Trauerspiel wird von Sanofi-Pasteur MSD und GlaxoSmithKline aufgeführt. Mit allen negativen Konsequenzen für das Vertrauen der Bürger in die Pharmaindustrie. [HPV]
Pharma-Erotik Ein schwerer Fall von Mobbing in ihrer alten Firma bringt die junge und hübsche Susanne zu einem Fortbildungskurs als Pharma-Referentin. In diesem Beruf darf sie sich sexy anziehen, hat keine neidischen Kolleginnen und darf hochgestellte Ärzte verführen. Mit allen Waffen einer Frau gerät sie dabei in die skurrilsten Sexabenteuer. Für alle, die es schon immer ahnten, die Bestätigung in Form eines Hörbuchs: Die Pharma-Referentin - Erotische Erlebnisse im medizinischen Außendienst. Von 2007 - vor dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz mit den Rabattverträgen. [Pharmaaussendienst]
|
br> |
|
Letzte Beiträge und Kommentare / Frohe Weihnachten
(strappato) / OH!!!
(kelef) / Frohe Weihnachten
(strappato) / Subjektive Wahrnehmung
(casadelmar) / Sehr interessante Sichtweise,...
(akademischer ghostwriter)
Zum Kommentieren bitte einloggen. |