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Fusionsfieber Die Fusionen in der Pharmaindustrie gehen weiter. Nächste Kandidaten sind Sanofi-Aventis und Bristol-Myers Squibb. Ein französisches Magazin hat heute die Spekulationen angeheizt. Jedoch wird Bristol-Myers Squibb auch mit AstraZeneca in Verbindung gebracht. Beide Konzerne hatten erst vor 2 Wochen eine Kooperation bei Diabetes-Medikamenten vereinbart. Was angesichts der leeren Pipeline von AstraZeneca von Experten als erster Schritt zu einer Fusion gedeutet wurde. Demnächst: SanofiAventisBristolMyersSquibbAstraZeneca? [Pharmaindustrie]
Sanofi-Aventis muss Kosten sparen Bei boocompany ist der von Sanofi-Aventis angedrohte Investitionsstopp in Deutschland auch ein Thema. Ein paar Zahlen aus dem boocompany-Artikel: Ergebnis 1.-3. Quartal 2006 Umsatz: 21 017 Mio.€ Herstellungskosten: 5 598 Mio.€ Forschung & Entwicklung: 3 219 Mio.€ Verwaltung & Vertrieb: 5 867 Mio.€ Nettoergebnis: 5 663 Mio.€ = 26,9% Umsatzrendite.
Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte stockt Weitere Negativmeldungen über die elektronische Gesundheitskarte. Nachdem eine Testregion Ende des letzten Jahres ausgestiegen ist, geht die Ausgabe der ersten Karten in den verbleibenden beiden Testregionen deutlich langsamer voran als erwartet. Der Vorsitzende Debeka, Uwe Laue, zeigt sich für die PKV in schon mal skeptisch bezüglich des Nutzens der elektronischen Gesundheitskarte. Könnte man als Absetzbewegung auslegen. [GKV & PKV]
Werbung statt Information Der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, kritisiert in einem Interview in der Berliner Zeitung die Marketingstrategien der Pharmaindustrie. Das Ganze ist eben Werbung, keine Information. [Pharmaindustrie]
Gesundheit und Wohlstand Angus Deaton vom Center for Health and Wellbeing der Princeton University hat eine interessante Analyse des Zusammenhangs zwischen Wohlstand und Gesundheit vorgelegt. In the World Bank’s “high income” countries, less than 1 percent of all deaths are deaths of children before their fifth birthday. In the “low income” countries, more than 30 percent of all deaths are deaths of children. Vermeintlich eine klare Sache. Jedoch zeigen die Analysen, dass Einkommen nicht der primäre Faktor für die Gesundheit der Bevölkerung eines Landes ist, sondern soziale Faktoren wie Ausbildung und Gesundheit als politisches Zieles scheinen eine grössere Rolle zu spielen. [Public Health]
Big Pharma - big loser? Es zeigt sich immer deutlicher, dass für Big Pharma die fetten Jahre vorbei sind. Kostendämpfung in den Gesundheitssystemen, unzureichende Pipeline neuer innovativer Medikamente, Biologicals von spezialisierten Unternehmen - die Pharmaindustrie steht vor Veränderungen. Ein Artikel in "The Economist" analysiert die Lage. Aber die Pharmaindustrie hat noch ein anderes Problem, welches verschärfend hinzu kommt. Ihr Ansehen ist unterirdisch schlecht, wie Bohlen es ausdrücken würde. In dem letzten Vertrauens-Ranking des Reputation Institutes waren unter den Top 200 nur vier Pharmaunternehmen an #13 (Johnson & Johnson), #24 (Novo Nordisk), #110 (Lundbeck) und #158 (GlaxoSmithKline) vertreten - nur zwei aus den Top 20 der umsatzstärksten Pharmakonzerne. Bitter für eine Industrie, die das Selbstverständnis hat, lebenswichtig zu sein. Dies hat auch PriceWaterhouseCoopers in einer aktuellen
Wie sehr das Handeln der Pharmaindustrie den Erfordernissen hinterher hinkt, zeigt auch die Ankündigung von Sanofi-Aventis, Investitionen in Deutschland einzufrieren. Eine Reaktion auf die Gesundheitsreform und Entscheidungen des IQWiG. Erpressung - eine unbefriedigende Antwort auf die Herausforderungen im Gesundheitsmarkt. [Pharmaindustrie]
Zyprexa Marketing aus Sicht eines Drug Rep Ein Pharmaberater über das Marketing von [Zyprexa]
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