Pathologe

The medical specialty for you is.... Pathology

Pathology is the best of all specialties. A pathologist is a doctor who knows everything and does everything, but it's too late. As a pathologist, you will not only be able to avoid patients, but also nearly all living human contact. You'll find yourself bringing your microscope to the beach with you. But you will have the most humorous anecdotes to tell people when you get invited to parties. That is, if you get invited to parties.

To find out what your specialty best fits your unique personality, go to:

What Medical Specialty Is For You?

Stimmt. Hier wird ja auch seziert, ohne dass es Hoffnung auf Besserung gäbe.


 
[Internet]
Autor: strappato   2007-02-24   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Betrug in der Wissenschaft

Alle drei randomisierten kontrollierten Studien, auf die sich die hochdosierte Mannitolbehandlung beim schweren Schädelhirntrauma stützt, sind möglicherweise gar nicht durchgeführt worden. Der Autor hat sich das Leben genommen, die Co-Autoren haben nie Patienten gesehen und die Klinik an der Universität Sao Paulo ist eine Briefkastenfirma.

Warum werden eigentlich nur solche Extremfälle aufgedeckt und nicht das alltägliche Schönen von Ergebnissen?
 
[Wissenschaft]
Autor: strappato   2007-02-23   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 

Bayer setzt auf russisch Marketing

Während Bayer Schering Pharma in Deutschland Arbeitsplätze abbaut, wird in Russland investiert. Bayer HealthCare hat das Marketing- und Vertriebsnetz seines bisherigen Partners Pharmonyx Ltd. in Russland, Weissrussland, der Ukraine und Kasachstan übernommen.

Der russische Pharmamarkt wird von Experten als "priority emerging-growth market" bewertet. Es ist aber auch ein Markt, in dem Ethik ein Fremdwort ist. Hilfreich wenn man sich da auf ein Marketing- und Vertriebsnetz stützen kann, dessen Mitarbeiter die schmutzigen Spielregeln kennen.

Ich bin gespannt, wie man diesen neuen Bayer Health Care Mitarbeitern beispielsweise den Bayer Schering Pharma Code of Business Conduct and Ethics nahebringt.
 
[Ausland]
Autor: strappato   2007-02-22   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

PR für Nichtraucherpille

sz-online und WELT-online berichten über die Nikotinentwöhnungspille Champix®, die im nächsten Monat auf den deutschen Markt kommt. Der über dpa verbreitete Text ist reinste PR für den Hersteller Pfizer. Als Quellen werden genannt:
  • Pfizer
  • Prof. Hans-Ulrich Klör - Einschlägig für seine guten Beziehungen zu Pfizer und der Pharmaindustrie bekannt.
  • Prof. Anil Batra - Uni Tübingen und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT). Die Frühjahrstagung des Aktionskreis wird von Pfizer, GlaxoSmithKline und AstraZeneca pdf-Dateigesponsert. Ausserdem hat Pfizer Prof. Batras Forschung mit Drittmitteln gefördert.
  • Martina Pötschke-Langer - Die Leiterin des WHO-Kollaborationszentrums fuer Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Das DKFZ vegibt einen For-
    schungspreis "Rauchfrei Leben", der von Pfizer gestiftet wird.
Pfizer sitzt auch als einziges Unternehmen im Steuerungsgremium des Aktionsbündnis Nichtrauchen.

Und wie bestellt liefert das DKFZ heute eine Pressemitteilung, in der die Erstattung von Nikotinentwöhungspräparaten durch die Krankenkassen gefordert wird.

Hut ab. Das ist erstklassiges Timing und gute PR-Arbeit. In einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 3.9.2002 wird Martina Pötschke-Langer zitiert:
Wie Tabakkonzerne hier zu Lande Einfluss auf abtrünnige Raucher, Anti-Rauch-Kampagnen und Firmen nehmen, ist indes kaum zu eruieren.
Da könnte man auch "Tabakkonzerne" durch "Pharmakonzerne" ersetzen.

Am Rande: Auf der oben erwähnten Frühjahrstagung des WAT treffen wir auch auf Prof. Michael Kunze, unermüdlich im Einsatz.

Die Bewertung von Champix® überlasse ich hockeystick im Kommentar.
 
[Champix]
Autor: strappato   2007-02-22   Link   (2 KommentareIhr Kommentar  



 

Right drug, right person, right disease, right dose

David Kessler, ein früherer FDA-Präsident, sieht in dem Drang der Pharmakonzerne, Blockbuster auf den Markt zu bringen, den Grund für das schwindende Vertrauen in die Arzneimittelsicherheit.

Das FDA [und alle anderen nationalen und internationalen Zulassungsbehörden - Ergänzung von mir] achte auf die statistische Evidenz aus klinischen Studien mit einer relativ kleinen Patientengruppe, um Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten zu bewerten und Risiko und Nutzen abzuwägen. Jedoch sei das Ziel der Pharmakonzerne einen Massenmarkt zu schaffen und soviel Medikamente wie möglich zu verkaufen.

Für David Kessler war es unvermeidlich, dass es zu einer Zunahme von ernsten Nebenwirkungen bei vielen aggresiv vermarkteten Medikamenten gekommen ist, because the question of whether it is "the right drug, the right person, the right disease and the right dose" often hasn't been asked.
 
[Pharmamarketing]
Autor: strappato   2007-02-22   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Virtueller Besuch beim Pharmakonzern

Virtueller Arztbesuch. Die FTD über Medizin im Netz. Kein Wort darüber, dass viele Internetangebote als Marketinginstrument der Pharmakonzerne dienen.
 
[Internet]
Autor: strappato   2007-02-22   Link   (4 KommentareIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












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