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Ausgealcopopt Jugendliche trinken weniger Alcopops. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, wenn auch die Beliebtheit der Biermixgetränke und die Zunahme des "binge-Drinkings" ein wenig das positive Bild trüben. Der Erfolg der Sonderabgabe auf Alcopops hat den Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ermuntert, auch für Biermixgetränke eine Sondersteuer zu fordern. Jedoch das Symbolfoto, das auch das Ärzteblatt abgedruckt hat, muss die ddp bald einmotten. Bacardi hat Anfang der Woche angekündigt, seine Alcopops vom Markt zu nehmen. [Public Health]
Spätzünder Das Handelsblatt hat gemerkt, dass Krankenhäuser mit 0180-Mehrwertnummern bei Patiententelefonen abkassieren. Ich verweise da auf den [Journalismus]
MRT-Hype Die neue Gesundheitsbloggerin der ZEIT ist nicht besonders kommunikativ. Kommentatoren wird es schwer gemacht. Die Registrierung und der Login-Link sind versteckt, man wird über den nicht sehr nutzerfreundlichen wordpress-Login geleitet und wenn man es geschaft hat, endet der Kommentar im Spam-Nirvana, aus dem er nicht mehr herausgeholt wird. Sorry, Ihr Kommentar wurde von dem Spamfilter dieses Blogs als Spam markiert. Dies mag ein Fehler sein, in diesem Fall bitten wir höflichst um Verzeihung. Ihr Kommentar wird dem Blog-Administrator vorgelegt, der ihn unverzüglich freischalten kann.
Wo ist die e-mail-Adresse? Daher erscheint mein erweiterte Komentar zum posting, das sich mit der MRT zur Früherkennung von Mammakarzinomen beschäftigt, hier:Sie können den Blog-Administrator per E-Mail darüber in Kenntnis setzen. *** Im Gegensatz zur Mammographie gibt es bei der MRT keine qualitativ hochwertigen Studien zum Nutzen der Früherkennung. Sollte man machen, aber die Forderung das 10-fache auszugeben, ohne dass der Nutzen evidenzbasiert gezeigt worden ist, halte ich für fahrlässig. Falsch-positive Befunde sind in der Mammographie ein Problem, weil sie unnötige diagnostische Massnahmen auslösen und die Betroffenen belasten. Die Veringerung ist das Ziel der in den letzten Jahren etablierten qualitätsgestützten Programme. Nur wenn das MRT in der klinischen Praxis, nicht nur bei geschulten Studienärzten, zeigt, dass es besser ist - verbesserter positiver prädiktiver Wert - steigt auch für die Frauen die Sicherheit und die Akzeptanz. Im Begleitkommentar zu der Veröffentlichung wird von zwei Wissenschaftlern eine grosse multizentrische Brust-Screening-Studie mit MRT in der Normalbevölkerung als essentiell gefordert. Das Thema Kosten-Nutzen-Bewertung wollen wir gar nicht erst anschneiden. Es ist zu einfach darauf zu verweisen, dass die Kooperationsgemeinschaft Mammographie von den Zahlern, den Krankenkassen, getragen wird und diese die Mehrausgaben scheuen. [Public Health]
Gehaltsakrobatik Das Ärzteblatt meldet, dass laut einer Kienbaum-Studie die Gehälter in der Pharmaindustrie steigen. Die Untersuchung weist darauf hin, dass die Gehälter sehr nach Unternehmensgrösse differieren. Pharmakonzerne zahlen besser. Doch gerade Big Pharma entlässt Personal, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Aktuell: Amgen 2600 Stellen, 14% der Mitarbeiter. Prozentsätze sind oft nur die halbe Wahrheit. [Pharmaindustrie]
High und ruhig durch Hustensaft Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat vor dem Missbrauch rezeptfreier Arzneimittel gegen Husten, Einschlafstörungen oder Allergien gewarnt. Der Hustenblocker Dextromethorphan und das Antiallergikum Diphenhydramin wirken in höherer Dosierung halluzinogen. Die Warnung des ABDA wendet sich an Jugendliche, die es damit knallen lassen. In den USA wird vor einem ganz anderen Missbrauch der beiden Wirkstoffe gewarnt. Eltern sedieren damit ihr quengelndes Kleinkind, beispielsweise auf Flugreisen. -- Update Es gibt seit gestern auch eine offizielle Warnung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA vor der nicht durch einen Arzt verordneten Gabe von Hustenmedikamenten an unter 2-jährige Kinder. [Arzneimittel]
Pharmaanzeigen Wer immer schon einmal in die Untiefen der Pharmawerbung für Fachkreise blicken wollte, dem empfehle ich die Internetseite: Die beste Pharmaanzeige. Die Werbeagentur WEFRA stellt jeden Monat 5 Pharma-Anzeigen zur Auswahl und lässt den Nutzer entscheiden, welche der vorgestellten Anzeigen ihm am Besten gefällt. Achtung: Auf eigene Gefahr. Für Risiken und Nebenwirkungen für den Geschmack hafte ich nicht. Genau wie der Leser dieses blogs, der mich auf die Internetseite hingewiesen hat. [Pharmamarketing]
Airnergy - Drama in 3 Akten Bei Airnergy naht das Finale. Hockeystick zelebriert den Untergang in drei Teilen in der boocompany: Teil 1 Teil 2 Teil 3 [Gesundheitswirtschaft]
Health 2.0 Google und Microsoft wollen ins Gesundheitswesen expandieren. Die NY Times hat dazu einen lesenswerten Bericht. So wie es ausschaut wollen beide als Datensammelstelle die Krankenakten der Benutzer verwalten und mit Informationen und Tipps anreichern. Werbung wird wohl auch darunter sein. Fehlt nur noch, dass der User einen Stromschlag von der Tastatur bekommt, wenn er nach "Pizzaservice" googlet und in seinem "health record" Cholesterinprobleme stehen. [Internet]
Bayer lässt sich Kommunikation was kosten In dem Programm für gesetzmäßiges und verantwortungsbewusstes Handeln verspricht der Pharmakonzern Bayer: Bayer ist bestrebt, mit allen zuständigen Behörden ein kooperatives, offenes Verhältnis herzustellen und zu erhalten. Die Sicherung der Rechte des Unternehmens und seiner Mitarbeiter in Fällen behördlicher Ermittlungen steht hierzu nicht im Widerspruch. Bayer nimmt dies ernst. Das kann man daran erkennen, dass der Konzern im ersten halben Jahr 2007 nach einer Meldung der Nachrichtenagentur ap für die Herstellung eines kooperativen Verhaltnisses in den USA mehr als $ 2 Milionen für das Lobbying beim US-Kongress und der US-Regierung ausgegeben haben soll. [Pharmamarketing]
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