HealthDot Pharma Report Episode 5



Genial. Von ScribeMedia.
 
[Medien]
Autor: strappato   2007-09-25   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Novartis macht weiter Druck für Lucentis-Erstattung

Novartis lässt nicht locker und hat die Krankenkassen nochmals aufgefordert, über das Angebot der Übernahme aller Kosten für die Therapie mit Lucentis® zu verhandeln, die 315 Millionen Euro im Jahr übersteigen. Bei geschätzten Kosten von mindestens 700 Millionen Euro für die Behandlung der gesetzlich Versicherten, wo könnten für den Pharmakonzern die Vorteile liegen? Aus meiner Sicht:
  • Der nominelle Preis für Lucentis bleibt bestehen und kann als Referenz-Preis für die Verhandlungen in anderen Ländern genutzt werden.
  • Das Marketing kann endlich anlaufen und die Ärzte und Patienten von Lucentis überzeugen.
  • Ein Übertreffen der erwarteten Ausgaben ist Argument für die Notwendigkeit des Präparats und heizt die Diskussion um die stärkere Beteiligung der Krankenkassen an der Finanzierung an - gerade mit den positiven Erfahrungen der Patienten und Ärzte.
  • Es bietet einen Einstieg in pay per performance Modelle, die in anderen Ländern schon genutzt werden, um bei stärker werdenden Kostendruck einen Fuss in der Tür zum Markt zu bekommen.
Novartis muss das Zeitfenster ausnützen, bis die Ergebnisse der direkten Vergleichstudien zwischen Lucentis® und Avastin® veröffentlicht werden. Selbst die Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), will selber eine Studie zum Vergleich von Lucentis® mit Avastin® starten. Ausserdem werden neue Medikamente mit dem gleichen Wirkungsprinzip auf dem Markt kommen. Wie ernst dies ist, zeigt die Meldung, dass Bayer mit "VEGF Trap-Eye" die Phase II Studien erfolgreich abgeschlossen hat. Die Phase III Studien werden sofort als direkte Head-To-Head Trials mit Lucentis® begonnen. Die prognostizierten Umsätze von 300-400 Millionen Euro ausserhalb der USA deuten auf eine realistischere Einschätzung des erzielbaren Preises hin.
 
[Avastin - Lucentis]
Autor: strappato   2007-09-25   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Pschyrembel

Die 261. Auflage des Pschyrembel ist erschienen. Wörterbücher haben sich in Zeiten des Internets eigentlich überholt. Zumindest kann man am Pschyrembel erkennen, wann der Besitzer studiert hat. Mal auf das Bücherregal beim nächsten Arztbesuch achten. Mein eigenes Exemplar ist aus der 256. Auflage.

Wer bietet mehr - oder weniger?
 
[Buch]
Autor: strappato   2007-09-24   Link   (7 KommentareIhr Kommentar  



 

Final: Die Luft ist raus

Die Airnergy Solutions AG ist in die Insolvenz gegangen.

Gratuliere hockeystick. Slap shot.
 
[Gesundheitswirtschaft]
Autor: strappato   2007-09-24   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 

Gefährliche Künste

Bildende Künstler sind vergleichbaren Gesundheitsrisiken bei ihrer Tätigkeit ausgesetzt wie Industriearbeiter, das zeigt Eugenija Žuskin von der School of Public Health der Universität Zagreb in einem Artikel in der Zeitschrift Acta dermatovenerologica Croatica. Die Autoren geben einen umfassenden Überblick über mögliche Gefährdungen.

Die Liste der Expositionen liest sich wie das Lehrbuch der Arbeitsmedizin: Angefangen von Farben, die Blei, Cadmium, Quecksilber, Kobalt, Lösungsmittel (Benzol, Xylol, Azeton, Methanol, Trichlorethylen), Formaldehyde, Chromate enthalten können, über Stäube, Polyester, Lärm, Silikate, Kleber, Ethylalkehol, Toluol bei Bildhauern, bis zu Metalldämpfen, Kohlenmonoxyd und Ozon bei der Glasherstellung. Neue Materialien und Techniken haben auch das Gesundheitsrisiko der Kunstschaffenden erhöht.

In der Industrie wird auf den Arbeitsschutz ein besonderes Augenmerk gerichtet. In den Kunsthochschulen kommen die Gefahren beim Umgang mit Werkstoffen zu kurz. Ich denke nur wenigen Künstlern ist bewusst, dass sie bei den privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen in der höchsten Risikogruppe eingeordnet werden, zusammen mit Maurern, Gastwirten, Altenpflegern, Schornsteinfegern oder Betonbauern.

pdf-DateiŽuskin E, Schachter EN, Mustajbegović J, Pucarin- Cvetković J, Lipozenčić J. Occupational Health Hazards of Artists. Acta Dermatovenerol Croat 2007;15:167-177.
 
[Public Health]
Autor: strappato   2007-09-23   Link   (3 KommentareIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












Letzte Beiträge und Kommentare /  Frohe Weihnachten  (strappato)  /  OH!!!  (kelef)  /  Frohe Weihnachten  (strappato)  /  Subjektive Wahrnehmung  (casadelmar)  /  Sehr interessante Sichtweise,...  (akademischer ghostwriter)  
Zum Kommentieren bitte einloggen

Metainfos über das blog. Kontakt: strappato.

search noeszett Add to Technorati Favorites rss