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Microsoft verwaltet Behandlungsdaten ![]() Microsoft hat die Integriert ist die von Microsoft Anfang 2007 Zu Beginn sind die American Heart Association, Johnson & Johnson LifeScan, der US-weit grösste Anbieter von Blutzucker-Messgeräten, das NewYork-Presbyterian Hospital, die Mayo Clinic und MedStar Health, ein Netzwerk von sieben Krankenhäusern als Partner mit dabei. Ziel ist weniger die individuelle Nutzung, sondern die Vernetzung mit anderen Unternehmen, Ärzten und Krankenhäusern. Der Patient soll seine Health Vault Daten für die Ärzte und Kliniken freigeben. Google hat ja ähnliches vor, aber typisch für google gibt es wenig Informationen und keinen veröffentlichten Zeitplan. -- Update zu google Ich habe mich an ein Newsletter vor ein paar Wochen erinnert, in dem über ein Treffen von Medizinjournalisten bei google in New York berichtet wird. With 75% of all U.S. adults online and 50% of those adults online for health-care information, the pharmaceutical industry must move away from the traditional models of pharmaceutical advertising and their emphasis on DTC ads on television, Ms. Patel says. [Neha Patel, industry marketing manager, was at Pfizer for five years]
Es geht nur um Werbung. Ethische Dimensionen in der Medizin und Behandlung sind google fremd.... Google wants to be the link between the advertisers, the users, and the content. [Internet]
Sauerstofftherapie Hüftkopfnekrose: Nutzen der hyperbaren Sauerstofftherapie nicht belegt. Nicht nur [Klinische Studien]
Wie hoch ist der Preis Die Süddeutsche Zeitung hat das Thema HPV-Impfung aufgegriffen und einige interessante Details offen gelegt. Vor diesem Hintergrund ging die Empfehlung der Stiko nach Ansicht zahlreicher Experten viel zu schnell, unter ihnen auch Ulrich Bonk von der Bremer Krebsgesellschaft. Impfkritiker werfen der Stiko häufig vor, sie sei von Pharmafirmen unterwandert. In diesem Fall hat ihr Vorsitzender diesen Eindruck nicht gerade entschärft. Vier Monate vor der Markteinführung von Gardasil ließ sich Heinz-Josef Schmitt einen mit 10000 Euro dotierten Preis verleihen - "für sein besonderes Engagement zur Förderung des Impfgedankens". Der Preis wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin verliehen, aber vom Gardasil-Hersteller finanziert. "Von einem Vorsitzenden einer öffentlich eingesetzten Kommission wäre zu erwarten gewesen, dass er den Preis entschieden ablehnt", sagt Becker-Brüser. Solchen Konflikten ist Ex-Stiko-Chef Schmitt inzwischen nicht mehr ausgesetzt. Er arbeitet mittlerweile in der Impfstoffsparte des Pharmakonzerns Novartis. Was die umfassenden Einflussnahme des Herstellers Sanofi Pasteur MSD (SPMSD) -- Und es entspricht meinen Erfahrungen, dass in diesem Bereich Experten und Verantwortliche aus Wissenschaft und Gesundheitspolitik, und die Fachverbände besonders eng mit den Pharmakonzernen zusammenarbeiten. [HPV]
Neue Warnhinweise für Zyprexa® in den USA Eli Lilly hat in den USA die Informationen zu Zyprexa® verändert. Die neuen Warnungen gehen stärker auf die Gewichtszunahme und Hyperlipidämie ein, sowie die Warnung vor Hyperglykämie, die Erhöhung des Blutzuckers. Es wird auf das höhere Risiko der Blutzuckererhöhung bei Zyprexa® im Vergleich zu anderen atypischen Antipsychotika hingewiesen. Eine Reaktion des Herstellers auf die andauernden Verhandlungen mit der Zulassungsbehörde FDA zur Sicherheit des Blockbusters von Eli Lilly. Ziel ist die Zulassung von Zyprexa® zur Behandlung von Jugendlichen. Was nur die gängige Praxis legalisieren und Eli Lilly das offene Marketing ermöglichen würde. Ausserdem sieht sich Eli Lilly ja mit weiteren Klagen von mehreren US-Bundestaaten konfrontiert. Bisher kosteten dem Pharmakonzern die Prozesse über $ 1 Milliarde. In Deutschland sehen die Warnhinweise in den Fachinformationen (Stand September 2007) so aus: Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Eine Hyperglykämie und/oder Entwicklung oder Verschlechterung eines Diabetes wurden sehr selten berichtet, gelegentlich begleitet von Ketoacidose oder Koma, einschließlich einiger fataler Fälle. In einigen Fällen wurde eine vorherige Zunahme des Körpergewichts berichtet, was ein prädisponierender Faktor sein könnte. Eine geeignete ärztliche Überwachung ist besonders bei Patienten mit Diabetes und Risikofaktoren für die Entwicklung eines Diabetes ratsam. In plazebokontrollierten klinischen Studien wurden bei mit Olanzapin behandelten Patienten unerwünschte Veränderungen der Lipidwerte beobachtet (siehe Abschnitt 4.8 Nebenwirkungen). Lipidveränderungen sind zu behandeln, wie es klinisch erforderlich ist. Klingt harmlos und fahrlässig, wenn man die Diskussionen in den USA verfolgt. [Zyprexa]
White Collar Crime Tipp für alle, die nicht genug bekommen können, von unappetitlichen Geschichten aus der Wirtschaft: white-collar crime blog. Erster Patient ist MCM und die Vorgänge rund um die Insolvenz des Luxus-Taschenherstellers. Mit dabei zwei gute Bekannte aus der boocompany. [Links]
Einflussnahme bei der HPV-Impfempfehlung Dieser Spot war Aufmacher eines Berichts im ARD-Magazin [plusminus, der den Nutzen der HPV-Impfung kritisch in Frage stellte. Die Impfung sei teuer und sogar möglicherweise kontraproduktiv, weil sich die geimpften Frauen sicher fühlen, obwohl der Impfstoff nur 70% der Genotypen des HP-Virus abdeckt, die zu Zervixkarzinom führen können. Früherkennungsuntersuchungen, die schon jetzt zu wenig Frauen erreichen, würden durch die Impfung nicht überflüssig. Auf der Seite von [plusminus sind einige interessante Artikel dazu verlinkt. Alleine in Deutschland haben der Impfstoff Gardasil® von Sanofi Pasteur MSD (SPMSD - in den USA Merck & Co) und der seit Ende September in Europa zugelassene Konkurrent Cervarix® von GlaxoSmithKline (GSK) ein Umsatzpotential von 1 Milliarde Euro jährlich. Die Lobbyarbeit war gewaltig - besonders auch in der Politik, da die Erstattungsentscheidungen von Impfungen stärker als bei Medikamenten von der Gesundheitspolitik abhängig ist. Einen Einblick, wie es in den USA abgelaufen ist, gibt Judith Siers-Poisson in ihrem blog auf PRWatch.org. In Europa hat SPMSD eigens eine "Coalition Against Cervical Cancer" ins Leben gerufen, um durch klassisches Astroturfing Lobbyarbeit zu betreiben. Eine weitere Lobbyorganisation der Pharmakonzerne: European Cervical Cancer Association (ECCA), finanziert zu über die Hälfte durch die Pharmaindustrie, allen voran GSK, aber auch SPMSD ist dabei. Deutsche Mitglieder der ECCA: Prof. Gerd Gross und Prof. Thomas Iftner. Beide auch im "HPV Management Forum", das sich für die Impfung ausgespochen hat und die in der Stellungnahme mit Sternchen für ihre Honorartätigkeit für nicht genannte Pharmaunternehmen auffallen. Beide sind Mitglieder der Projektgruppe Zervita, Iftner sogar Initiator, das durch die Europäische Union und "weitere Förderer" getragen wird. Hauptsponsoren: Die HPV-Testkit Hersteller Cytyc und Digene und GSK und SPMSD. Noch ein Beispiel: Die AG Piks, die in Schulen für die HPV-Impfung wirbt, bezahlt von SPMSD. Jetzt kommen wir auch wieder zurück zu dem Werbespot mit Jette Joop, der im plusminus-Beitrag zu Recht als "suggestiv" bezeichnet worden ist. Der ist vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK), auch Mitglied bei Zervita. Eine Tochterfirma vom DGK, Pro Preventa, betreut als technischer Admin-C auch die Internetseiten von Zervita. Das Grüne Kreuz wirbt traditionell besonders auch mit Impfkampagnen, dort gibt es langjährige Verbindungen zu den Impfstoffherstellern, beispielsweise sind GSK und SPMSD Sponsoren bei der Arbeitsgemeinschaft Masern und Varizellen des DGK. Das ist nur ein kleiner Einblick in die Lobby- und Marketingarbeit bei der HPV-Impfung. Das Geflecht von multinationalen und nationalen Verbänden und Initiativen, die von SPMSD und GSK in den letzten Jahren weltweit Spenden und Sponorengelder erhalten hat, um die HPV-Impfung zu promoten ist unüberschaubar und harrt einer Analyse. [TV-Magazine]
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