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Pharma Babe Bradi Lange kein May I introduce: Brandi vom NFL-Club Carolina Panthers. Occupation: Pharmaceutical Sales Representative Die besten Voraussetzungen für eine Karriere als Pharmaberater: Graduating magna cum laude with fine arts degree in dance performance and choreography and bachelor's degree in dance education, performing solo choreography at the American College Dance Festival Gala held at the New World School of the Arts in Miami, FL, UCA rookie of the year and UCA instructor Die Ärzte zum Tanzen bringen. Das ist doch mal eine erfolgsversprechender Verkaufsansatz. -- Wer noch mehr sehen will: Whitney von den Tennessee Titans. Beth von den St. Louis Rams. [Pharmaaussendienst]
Avastin® preisgekrönt Avastin® ist ausgezeichnet worden. Jedoch nicht als bezahlbare Therapiehoffnung für hunderttausende Patienten mit feuchter Makuladegeneration (AMD). Avastin® bekam den von der Ärzte Zeitung gestifteten Galenus-von-Pergamon-Preis 2007 für das neue Therapieprinzip der Angiogenesehemmung bei der Krebsbehandlung. [Avastin - Lucentis]
HPV-Impfung rollt Die HPV-Impfung ist ein Vorzeigebeispiel für Pharmamarketing. Zur Zeit wird in Deutschland von der STIKO eine generelle Impfung von Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren empfohlen. In Österreich ist die Erstattung dieser bisher teuersten Impfung noch nicht entschieden. Vorletzte Woche hat die Österreichischen Initiative gegen Gebärmutterhalskrebs verkündet, dass 100.000 Frauen sich durch eine Unterschrift der Forderung für eine Kostenübernahme der Impfung angeschlossen haben. Prompt springen Fachgesellschaften und die Frauenministerin der Initiative und ihrer Gallionsfigur, Schauspielerin Katharina Stemberger, zur Seite. Soviel Unterstützung haben kritische Stimmen in Österreich nicht. Vollkommen ausgeblendet wird die Frage, wer diese Initiative und die aufwändige Kampagne Währendessen rollt die PR-Maschine der Hersteller Sanofi Pasteur MSD (SP MSD) und GlaxoSmithKline (GSK). SP MSD beantragt Indikationserweiterung um die Prävention von Vulva- und Vaginalkarzinomen. Ein Experte, der im so genannten HPV-Management-Forum der Paul Ehrlich-Gesellschaft sitzt, übrigens leicht zu verwechseln mit der Impfstoff-Aufsichtsbehörde Paul-Ehrlich-Institut, fordert auch für Jungen eine Impfung gegen HPV. Ein anderer Experte hält es für sinnvoll auch Mädchen über 18 Jahren zu impfen. [HPV]
Medicine & Blogs In der Ausgabe vom 29. September hat sich das BMJ mit blogs beschäftigt. Die Journalistin Rebecca Coombes stellte medizinische blogs vor: Who are the doctor bloggers and what do they want? Zwei Ärzte beschäftigten sich in einem Artikel mit dem Nutzen und rechtlichen Fallen, wenn Patienten bloggen. Patients' blogs—do doctors have anything to fear? Grandios ist das Statement von Prof. David Colquhoun, einem 71-jährigen Pharmakologen und Autor des blogs Improbable Science: Blogs are an enormous step towards real democracy, though the price for that is that every madman and quack can do the same. Indeed, that is what makes it so important for people with knowledge, expertise, and honesty to fight back and draw a line in the sand at the tide of nonsense that engulfs us. The papers don’t fulfil that role at all well—and in fact often exacerbate it. So ein Zitat im Deutschen Ärzteblatt. Das wird wohl noch eine Weile dauern. [Internet]
Pharmawerbung in der Schwulen-Szene Ein Zufallsfund in den Weiten des Internets: In schwulen Szenemagazinen tauchen immer häufiger Anzeigen der Pharmaindustrie auf, das berichtete Jungle World im November 2005. Nach diesem Artikel verschwimmen oft die Grenzen zwischen Imagewerbung, Produktmarketing und redaktionellen Inhalten. [Pharmamarketing]
Ich will blaue Lippen ![]() Was will die Dame mit dem blauen Mund wohl? Nicht das, an was jetzt viele denken würden. Es ist ein Ausschnitt aus einer Anzeige, die für Ixoten, ein Krebsmedikament von Baxter werben soll und die beispielsweise in der aktuellen Ausgabe der Pharmazeutischen Zeitung erschienen ist. Ziemlich geschmacklos, angesichts der Indikation "Therapie von Non-Hodgkin-Lymphomen nach Versagen von Standardtherapie". Eine Krebserkrankung von der hauptsächlich ältere Menschen betroffen sind. Ixoten® wird zur Palliativbehandlung eingesetzt, um die mit dem Krebs verbundenen Beschwerden zu lindern. Das Produkt ist keine Innovation, sondern schmeichelnd ausgedrückt ein "Klassiker" und wird vom arznei-telegramm als umstrittenes Therapieprinzip bewertet. Durch die Kampagne soll mit einem alten Wirkstoff, der in der Therapie kaum noch Bedeutung hat, noch einmal Umsatz generiert werden. Um das rechtlich und preislich abzusichern ist im Juli 2007 von Baxter der das Herstellungsverfahren patentiert worden. Die Werbeagentur Unterweger und Partner zeigt sich stolz angesichts ihrer Kreativität: Ein solches Motiv ist im Bereich Onkologie vollkommen ungesehen - und damit ideal geeignet, um ein bereits Jahrzehnte altes Präparat bei der Zielgruppe wieder ins Gedächtnis zu rufen. Eine Zielgruppe die relativ klein ist. Wenn man die Fachinformationen zu dem Medikament ernst nimmt, dann sollte Anwendung von Ixoten nur durch einen in der Onkologie erfahrenen Arzt erfolgen. Das aggresive Marketing ist ein Trend, der aus dem USA kommt, wo für verschreibungspflichtige Medikamente auch ausserhalb der Fachkreise geworben werden darf. Am Dienstag hat das Forschungsunternehmen "IAG Research" eine Studie zu den Pharmakampagnen mit dem höchsten Wiedererkennungswert vorgelegt. Unter diesen sind ein Reihe von Spots und Anzeigen, die besonders negatives Aufsehen erregt haben. [Pharmamarketing]
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