Michael Moore unterstützt Obama

This sleazy attempt to smear Obama was brilliantly explained the following night by Stephen Colbert. He pointed out that if Obama is supported by Ted Kennedy, who is Catholic, and the Catholic Church is led by a Pope who was in the Hitler Youth, that can mean only one thing: OBAMA LOVES HITLER!

Yes, Senator Clinton, that's how you sounded. Like you were nuts. Like you were a bigot stoking the fires of stupidity. How sad that I would ever have to write those words about you. You have devoted your life to good causes and good deeds. And now to throw it all away for an office you can't win unless you smear the black man so much that the superdelegates cry "Uncle (Tom)" and give it all to you.
Michael Moore: My Vote's for Obama (if I could vote)

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Michael Moore hat jedoch in seinem blog zu SiCKO auch auf einen Artikel hingewiesen, der erklärt, warum weder Obamas, noch Clintons Programm das Gesundheitssystem der USA gerechter und besser macht - The Failed Health Care Reform Plan of 2009. Eine interessante Analyse von Vicente Navarro, Professor für Gesundheitspolitik an der Johns Hopkins University.
 
[SiCKO]
Autor: strappato   2008-04-21   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

Arztbewertungsportal mit Spam-Mail

Selbst Halbgötter in Weiss müssen sich im Internet beurteilen lassen. Mehr als ein halbes Dutzend Internet-Portale versprechen Transparenz in der Arztwahl durch Bewertungen, die von Patienten abgegeben werden. Einmal von den grundsätzlichen Problemen, die solche anonymen Bewertungsplattformen haben, abgesehen, sind Arztbewertungen ein besonders schwieriges Business: Kranke gehören nicht gerade zur typischen web2.0-affinen Zielgruppe. Erst recht, wenn man wie docinsider.de erst spät, aber mit viel Medienpräsenz, auf dem Markt erschienen ist. An docinsider sind die Verlage Madsack und DuMont Schauberg beteiligt. Madsack gehört zur Medienbeteiligung der SPD.

Die nach eigenen Angaben rund 10.000 Bewertungen (Stand März) für 300.000 Adresseinträge in der Datenbank sind von der kritischen Masse noch ziemlich entfernt. Statt auf Konfrontation setzt docinsider nun auf die Zusammenarbeit mit den Ärzten, die mit wenig Aufwand bei der Vermarktung der eigenen Praxis unterstützt werden sollen. Ein Premiumeintrag, mit Link zur Praxishomepage, Angaben zum Behandlungsspektrum und Fotos der Praxis, soll Ärzte motivieren, aktiv an ihren Profil zu feilen und Patienten zur Bewertung zu animieren. Zur Zeit auf unbestimmte Zeit kostenlos, sonst 299 Euro für den Eintrag. Nur eine der Marketing-Ideen im halben Jahr seit dem Launch.

Bewertungs-Übernahme
Gleich nach dem Start im Oktober 2007 ist docinsider durch die sorglose Übernahme von Bewertungen, die User bei Konkurrenten abgegeben hatten, aufgefallen. In diesem Beispiel hat docinsider sich bei helpster.de bedient.

helpster.de


docinsider.de


Gründer und Geschäftsführer Ingo Horak hat dies auf Testdaten zurückgeführt, die irrtümlicherweise in die Live-Version von docinsider übernommen worden sind.

Trigami
Nachdem die anfängliche grossen Medienresonanz, auch in blogs abgeflaut ist, hatte docinsider Trigami-Blogger angeheuert, um den "Buzz" zu fördern. Trigami vermittelt bezahlte Rezensionen in blogs. Das Googlen nach "Trigami" und "docinsider" zeigt, dass da nicht gespart worden ist.

Spam
Grenzen de Vermarktung werden jedoch überschritten, wenn es um Spam geht. Letzte Woche haben Blogger, die zu Gesundheitsthemen scheiben, eine E-Mail von docinsider erhalten:
Hallo Herr *****
Wir haben für Blogger die DocInsider Suchmaschine als Widget zur Einbindung entwickelt um Ihren Lesern einen Mehrwert zu bieten. Es liegt in 4 Versionen vor – die drei Designvorschläge unsererseits enthalten. Ansehen können Sie sich die Vorschläge im Anhang. Beim Widget Nummer Vier können Sie die Formatierung als CSS selbst vornehmen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie das Widget bei sich einbinden würden. Halten Sie mich bitte über die Erfahrungen die Sie mit dem Widget machen auf dem Laufenden, schicken Sie mir einfach eine Mail falls es Probleme geben sollte.
Kopieren Sie den entsprechenden Code einfach in das HTML Ihrer Webseite:

Das halte ich für eine unverlangte Werbe-E-Mail, umgangssprachlich "Spam". Zusätzlich noch mit einem pdf-Anhang mit Abbildungen der Widgets.


Der Mehrwert liegt klar auf Seiten von docinsider. Während die Trigami-Blogger noch Geld für die Werbung bekommen haben, sollen nichtkommerzielle Fach-Blogger "für lau" User ranschaffen.
 
[Internet]
Autor: strappato   2008-04-21   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 


 

Statine helfen immer noch nichts gegen Alzheimer

Jahrelang verbreiteten die Medien euphorisch die Hypothese "Statine schützen vor Alzheimer". Erst kürzlich freute sich die Universität Mainz über die hohe Resonanz auf eine Publikation, die diese lukrative Vorstellung theoretisch zu untermauern schien. In der Praxis ließ sich der gewünschte Effekt schon in der Vergangenheit nicht finden.

Pfizer gab heute die Ergebnisse der mit 640 Patienten bisher größten placebokontrollierten Studie zu dieser Fragestellung bekannt. Ergebnis: Die zusätzliche Einnahme von Lipitor® (in Deutschland: Sortis®) über einen Zeitraum von 18 Monaten hat auch dieses Mal keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Erkrankung.
 
[Pharmamarketing]
Autor: hockeystick   2008-04-17   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 

Life-Science soll Big Pharma retten

Tie-ups with the life sciences sector could save the pharmaceutical industry from its unsustainable business model
Schöne Zusammenfassung der Situation.
 
[Pharmaindustrie]
Autor: strappato   2008-04-17   Link   (0 Kommentare)  Ihr Kommentar  



 

China- und Ärzteconnection

Kein TV-Magazin in Deutschland ohne einen Beitrag zu Pharma und Gesundheitswesen. Am Dienstag sogar abgestimmt. Die Pressestelle des Verbands Forschender Arzneimittelherstller (VFA) war sehr gefragt.

Das ZDF-Magazin Frontal21 berichtete über den Heparin-Skandal. In China hergestellte Grundstoffe und Wirkstoffe für die Pharmaindustrie stellen eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr dar.
Gegenüber dem ZDF-Magazin Frontal21 bestätigt der Verband Forschender Arzneimittel erstmals, dass etwa 80 Prozent der in Deutschland verwendeten Wirkstoffe aus dem Nicht-EU-Ausland stammen.

Wie die Pharmaindustrie dast durch den Einkauf in China gesparte Geld einsetzt, war Thema bei den Kollegen von Plusminus: Ärzte kaufen. Ein Rundumschlag zum Thema Pharmamarketing.
VFA: "Wir gehen (...) davon aus, dass die Marketingausgaben unserer Branche tatsächlich höher als die Forschungsausgaben sind und das erscheint uns durchaus nicht kritikwürdig. Schliesslich müssen die Firmen die Ärzte über den Stand des medizinischen Fortschritts auf dem laufenden halten."

 
[TV-Magazine]
Autor: strappato   2008-04-17   Link   (1 KommentarIhr Kommentar  



 



Stationäre Aufnahme












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