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Selling drugs is a lie Selling drugs is a lie. I sold drugs that I knew damn well—I sold Vioxx for Merck before it got taken off the market for killing people. I knew damn well it was dangerous; I went around telling them to write it. There’s a lot of serious lying I’ve done in my life. Offenes Bekenntnis der ehemaligen Pharmaberaterin Corinne Kaplan, die für den US-Sender CBS in der Dschungel-Big Brother Serie [Pharmaaussendienst]
Links am Samstag Doping: Der ärztliche Faktor. Experten: Medikamentenmissbrauch im Freizeit- und Breitensport nimmt zu. Gen-Analysen sind reines Entertainment. Gratis-Brust-OPs in Prager Klinik. Um Arbeitskräfte drei Jahre zu binden, bietet eine Klinik Gratis-Brust-OPs an - sozusagen "Haustrunk" zur Behebung des Pflegekräftemangels. c't-TV-Video: Die digitale Gesundheitskarte - Chancen, Risiken und Nebenwirkungen. Mythos Milch. Pilawas wurschtiges Wissen. Apotheken-Kette DocMorris muss Filiale schließen - der Minister, der die Eröffnung entgegen dem Gesetz erlaubt hat, hat längst Karriere gemacht und darf als Präsident des Bundesversicherungsamtes die GKV beaufsichtigen. Compliance-Bonus der AOK Bayern unter Beschuss - In Bayern bekommen die Apotheker für die Umstellung von Patienten auf ein Rabattarzneimittel der AOK ab 1. Juni einen "Compliancebonus" in Höhe von 65 Cent bis zu einem Euro pro gewechseltem Präparat. Drug Bust: Where Are All the European Pharma Deals? 29 Percent Of Cancer Studies Report Conflict Of Interest. Gefahr für Patienten - Keine unabhängigen Pharmastudien in Deutschland. AstraZeneca Sued for $1.28 Billion Over Asthma Drug. Actavis 1000% drug price hike: a case for healthcare reform. Schummeln in der medizinischen Forschung häufig. Grassley Points to Another Academic Doctor’s Industry Pay. [Links]
Unerlaubte Werbung für Klära in Österreich Die Gratiszeitung Eine Pille, wie es sie noch nie gab Zuverlässige Verhütung, dazu günstige Effekte auf das Wohlbefinden - das bietet die neue Antibaby-Pille Qlaira von Bayer (Bild). Angepasst an den natürlichen Zyklus der Frau wirkt in ihr das gleiche Östrogen, das im Körper bereits auf natürlicher Weise vorkommt. Darunter eine Anzeige für Canesten®, der Salbe gegen Pilze von Bayer, wie schon bei dem positiven Artikel in der "BILD der Frau" Die Schleichwerbung in der vollständig durch Werbeanzeigen finanzierten Zeitung kommt nicht von ungefähr: Im Gegensatz zu normalen Kaufzeitungen hat "Heute" in der Zielgruppe der jungen Leser unter 30 Jahren die höchste Reichweite - 39% täglich. Genau die Zielgruppe, die Bayer für Klära bearbeitet. [Klaera]
Guttenberg & US-Krankenversicherte Opel, GM und die Bundesregierung - ein Trauerspiel, aber kein Thema für ein Blog über Gesundheitsthemen? Die Bundesregierung hat sich beim eigentlichen Eigentümer von GM, der US-Regierung, die die Fäden in der Hand hält, eine blutige Nase geholt. Neben den USA und Kanada, die nach einem Konkurs 72% von GM kontrollieren würden, wäre der gewerkschaftliche "GM retiree health trust" mit 17,5% und Optionen auf bis zu 20% grösster Anteilseigner. Der Fonds ist Teil einer Vereinbarung von 2007, mit der GM die drückenden Krankenversicherungszusagen an ihre Pensionäre aus der Bilanz bringen wollte. Der Fonds ist aber selbst ein Fall für den Arzt: Von den zugesagten 35 Milliarden Dollar ist nur ein Teil bisher in den Fonds geflossen und der Wert der Anteile hat sich durch die Krise auf 10 Milliarden um ein Drittel reduziert. Zu wenig, um die Krankenversicherung für die ausgeschiedenen Mitarbeiter weiter zu garantieren. An GM hängt die Krankenversicherung von einer Million Mitarbeitern, Pensionären und ihren Angehörigen. Harte Einschnitte bei den Leistungen drohen, aber ein Konkurs wäre für sie die bessere Option, als ein Verkauf oder gar Verschleudern der Juwelen, wie GM Europe. [Ausland]
Cholesterin: FOCUS berichtet wie geschmiert Mitten im Text erscheint eine ganzseitige Anzeige für eine bestimme Margarine. Genau diese Margarine wird zwei Seiten weiter im redaktionellen Text zum Verzehr empfohlen. Der Autor bestreitet einen Zusammenhang und schreibt auf die Fragen der Redaktion: „Produktnamen nenne ich in meinen Artikeln immer dann, wenn dies zum besseren Verständnis führt und den Servicecharakter der Geschichte erhöht.“ [...] Aber wie neutral informiert der Artikel tatsächlich zu „Cholesterin“? Ein wichtiger Experte für den Focus-Autor, um seine These vom „gefährlichen“ Cholesterin zu untermauern, gehört zur sogenannten „Lipid-Liga“. Dieser Verein mit Sitz in einem Münchener Vorort will zu Fettstoffwechselerkrankungen informieren, ganz neutral, rein gesundheitlich. Doch die Liste der Förderer und Geldgeber, einsehbar im Internet, verwundert: Neben Namen aus der Pharmaindustrie steht der Hersteller der im Focus beworbenen Margarine. Ein höchst sehenswerter Beitrag der WDR-Sendung "Servicezeit: Gesundheit" über die Focus-Titelgeschichte "Tödliches Blutfett - Cholesterin", die Interessenkonflikte des Autors Jochen Niehaus und seiner Ansprechpartner sowie das Geschäftsmodell des auf dem journalistischen Niveau von Hausfrauenillustrierten und kostenlosen Fernsehbeilagen angelangten Burda-Blättchens. [Journalismus]
Frühjahrsputz bei Merz (II) (Update) Frau Vorher: Nachher (http://alzheimerinfo.de): ![]() ( -- Update: Zu früh gefreut. Merz wirbt auch nach dem Ende der Wartungsarbeiten auf zahlreichen Unterseiten von "alzheimerinfo.de" sowie auf "memantine.com" ohne Zugangsbeschränkung für das verschreibungspflichtige Medikament "Memantine" und ignoriert damit weiterhin das Heilmittelwerbegesetz. [Memantine]
Witwer will Pfizer zur Offenlegung von Zoloft®-Unterlagen zwingen Der Kölner Lothar Schröder ringt nach dem Suizid seiner Frau unter dem Einfluss des Antidepressivums Zoloft® seit Jahren mit deutschen Behörden und dem Pharmakonzern Pfizer. Nun steht er offenbar vor einem Teilerfolg. Eine Anzeige von Schröder wegen fahrlässiger Tötung und Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz gegen die Pfizer GmbH, die im Beipackzettel für Zoloft heute vor einem erhöhten Suizidrisiko für Menschen bis zu 25 Jahren warnt, blieb im März 2006 jedoch erfolglos. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe lehnte die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens ab, die Behörde folgte der Sichtweise des Pharmariesen. Unter anderem wurde argumentiert, dass die Gefahr eines erhöhten Suizidrisikos bei „älteren Erwachsenen“ über 25 Jahre wissenschaftlich nicht belegt sei. [...] Nachdem auch Beschwerden gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft erfolglos blieben, beantragte er Akteneinsicht beim „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“, das Zoloft 1996 zugelassen hat. Drei Jahre brauchte die Behörde, bis sie einen Termin nannte. Auf die Frage, weshalb dies so lange gedauert hat, erhielt der „Kölner Stadt-Anzeiger“ keine konkrete Antwort. [...] Für die 25. Zivilkammer des Landgerichts Köln, die Anfang nächsten Monats über den Fall verhandeln will, scheint zumindest der Wunsch Schröders, die internen Akten des Pharmaunternehmens lesen zu dürfen, berechtigt zu sein. Die Einsichtnahme beim Bundesinstitut alleine reiche jedenfalls nicht aus, um den Auskunftsanspruch des Klägers zu erfüllen, heißt es in einer Verfügung. Denn der Zulassungsbehörde würden nicht sämtliche Unterlagen des Medikamentenherstellers vorliegen. -- Nachtrag: Lothar Schröder hat auch [SSRI]
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